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Nächstes Spiel Freitag, 2.9.2016 19:30 Uhr HV RW Staßfurt NHV Conc. Delitzsch
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Newsarchiv - Oktober 2014
21.10.2014 Männer: NHV hofft und muss im Pokal nach Görlitz 20.10.2014 Männer: Auferstehung im Oktober 18.10.2014 Männer: Hart erkämpfter Heimsieg in letzter Minute Männer: NHV hofft und muss im Pokal nach Görlitz Dienstag, 21.10.2014: Dass Siege Seelenbalsam sind, gehört zum sportlichen Allgemeingut. Dass der 27:26- Erfolg des NHV Delitzsch gegen Leipzig/Zwenkau im Speziellen nicht nur Geist, sondern auch Körper beflügelt, hofft man unterdessen am Lober. Angesichts der Verletztemisere beim Handball-Sachsenligisten müssen marode Knochen möglichst schnell wieder hergestellt werden. Zum Beispiel der gebrochene Finger von Daniel Hannuschke. "Die Ärzte sagen, er fällt bis Dezember aus. Aber vielleicht kommt er ja früher zurück", orakelt Trainer Michael Schneider. Denn mit Marcel Ulrich hat er zurzeit nur einen Kreisläufer und auch der schleppt sich mit einer angekratzten Achillessehne über das Parkett. Ausnahmsweise kommt den Delitzschern zusätzlich der Spielplan entgegen. Die Liga pausiert bis 8. November. Drei Wochen, die man gerne mitnimmt. "Das tut den angeschlagenen Spielern gut und denen, die noch an ihrer Fitness arbeiten müssen", frohlockt Schneider. Doch wie ist es nun eigentlich um die vor der Saison ausgegebenen Meisterschaftsambitionen bestellt? "Von Aufstieg sollten wir jetzt nicht reden. Wir schauen von Spiel zu Spiel und warten dann ab, was in der Rückrunde passiert", sagt Ivo Doberenz, der selbst noch etwa drei Monate ausfällt. Die weltbekannte Supraspinatus-Sehne in der Schulter ist gerissen. In Sachen Aufstieg hatte Schneider schon vor ein paar Tagen einen "gesunden Realismus" im Umfeld gefordert. Bescheidenheit ist eben eine Zier. Noch einmal zurück aufs Parkett: Im Pokal-Viertelfinale muss der NHV am 13. Dezember zum SV Koweg Görlitz II - und ist beim Sechsten der Verbandsliga Ost natürlich klarer Favorit. Auch bis es in der Liga weitergeht, haben die Delitzscher Zeit, ihre Wunden zu lecken. In drei Wochen steht die Partie beim Tabellennachbarn TSV Radeburg auf dem Zettel. Johannes David (c) Leipziger Volkszeitung Männer: Auferstehung im Oktober Montag, 20.10.2014: NHV C. Delitzsch - SG Lpz./Zwenkau 27:26 (14:10) Gänsehaut und Geisterbahn: Der NHV Concordia Delitzsch hat sich und seine Anhänger am Samstagabend vom Paradies durch die Hölle und wieder zurück geleitet. In einer episch- nervenzerfetzenden Schlussphase brach die Mannschaft von Trainer Michael Schneider die Spielgemeinschaft Leipzig/Zwenkau entzwei. Mit 27:26, nach einer 14:10-Pausenführung. Der Sieg sorgt vor der dreiwöchigen Pause für die dringend benötigte Sauerstoffzufuhr und Tabellenplatz vier in der Handball-Sachsenliga. Schnauf! "Hut ab, wie sich die Jungs zurückgekämpft haben. Man hat gemerkt, dass unheimlicher Druck drauf war, den Jungs das im Nacken saß, was in den letzten drei Wochen passiert ist", sagte Schneider. Die jüngste Verletzungs- und Abwanderungswelle hinterließ exakt neun Feldspieler auf dem Formular, darunter ein gerade erst reaktivierter Geschäftsstellenleiter (Frank Bönke) und ein Kapitän, der wegen seiner angeschlagenen Schulter eigentlich gar nicht werfen kann (Marcus Leuendorf), was die Gegner glücklicherweise ja nicht wissen. Man könnte über diesen Abend unzählige andere Geschichten erzählen. Zum Beispiel jene von der entscheidenden Parade Max Neuhäusers. Zehn Sekunden vor Schluss stand der Torhüter goldig und fischte den Ball aus dem kurzen Eck. Oder, oder, oder. Egal, was man erzählt. Es bleiben Bruchstücke einer atemberaubenden Begegnung, die seitenweise Papyrus wert wäre. Beginnen wir vielleicht mit einer Auferstehung mitten im Oktober. "Ulle war nach 35 Minuten tot", sagte Schneider und meinte Marcel Ulrich. Doch unbeeindruckt vom Sensenmann machte die NHV-Kreislauf- Maschine weiter, knetete jedoch auffallend häufig die eigene Wade. Den anschließenden Siegestanz der Kollegen verweigerte der Unterschenkel ganz. Allerdings möchte man beim Delitzscher Koloss auch ungern Wade sein und dessen geschätzte 90 Kilo blanken Stahl 60 Minuten durch die Gegend wuchten. Und: Trotz seines zwischenzeitlichen Ablebens spielte der 34-Jährige durch. Das können wahrlich nicht viele. Zwei andere Leistungsträger mühten sich lange vergebens. Jan Jungandreas schien blockiert, vergab zirka fünf Hundertprozentige, traf nur per Siebenmeter. Danny Trodler, wegen permanenter Manndeckung auf Linksaußen beordert, fand keine rechte Bindung zum Spiel. Doch in der Schlussphase wurden die beiden Herren zu Schlüsselfiguren, warfen die entscheidenden Tore. In Halbzeit eins aber schnappte sich ein blutjunges Duo die Verantwortung: Lucas Mittag und Malte Unkell. Selbst als Methusalem Gabor Pulay (44) in der alten Heimat nach 20 Minuten das SG-Gehäuse enterte, pfiffen ihm bis zur Pause die Bälle nur so um den Gehörgang. "Munkell" (zusammengerechnet vier Jahre jünger als Pulay) verpassten dem Ungarn eine neue Frisur, oder zumindest ein paar graue Haare mehr. Die sprossen nach dem Wechsel allerdings auch aus den Häuptern von Michael Schneider und Co. Der zweite Durchgang begann mit drei Gegentoren und zwei Minuten für Mittag - der Ritt in der Geisterbahn begann. Spätestens zehn Minuten vor dem Ende schienen die Hausherren klinisch tot, Zwenkau führte 23:20. Auf der Tribüne litt Spielgestalter Ivo Doberenz Höllenqualen und zwar nicht wegen seiner verletzten Schulter, sondern wegen des offensichtlichen Kopf-Problems der Kollegen: "Das sind die Auswirkungen der letzten Spiele, als wäre ein Schalter in den Köpfen gekommen." Zum Glück fand der NHV noch den Umlenk-Hebel. Und Neuhäuser stand zur rechten Zeit am rechten Ort. Johannes David (c) Leipziger Volkszeitung NHV: Müller (4/1 Paraden), Neuhäuser (9 P.); Leuendorf, Bönke, Mittag (7), Ulrich (1), Unkell (5), Hartmann (2), Trodler (3), Jungandreas (8/7), Liebezeit (1) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Männer: Hart erkämpfter Heimsieg in letzter Minute Samstag, 18.10.2014: NHV C. Delitzsch - SG Lpz./Zwenkau 27:26 (14:10) Sie können es noch! Nach zwei Niederlagen in Folge behielten die Delitzscher Sachsenliga-Männer  am Samstagabend gegen den gut aufspielenden Aufsteiger aus Zwenkau dank einer starken kämpferischen Leistung am Ende denkbar knapp die Oberhand und rangieren nun wieder mit einem positiven Punkteverhältnis von 6:4 im oberen Mittelfeld der Tabelle auf Platz 5. Infolge mehrerer Langzeitverletzter sowie dreier Abgänge während der Saison waren es auch dieses Mal nur neun mehr oder weniger fitte Feldspieler und zwei Torhüter, die der NHV aufzubieten hatte. Die kamen immerhin – ähnlich wie in den letzten beiden Spielen – recht gut in die Partie. Die Abwehr stand kompakt und dank schneller Umkehrbewegungen sowie eines druckvollen Positionsspiels lagen die Hausherren nach zehn Minuten mit 5:2 in Front – sehr zur Freude der meisten Zuschauer in der trotz der jüngsten Durststrecke erfreulich gut gefüllten Artur-Becker-Halle. Dass im NHV-Kader seit dieser Saison im linken Rückraum mit Danny Trodler eine echte Waffe mit eingebauter Torgarantie steht, hat sich offenbar auch bis nach Zwenkau herumgesprochen. Der Versuch des Gästetrainers, Trodler mittels 60- minütiger Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen, gelang vor allem in der 1. Halbzeit nur teilweise. Die erste Viertelstunde ging mit 8:4 klar an die in dieser Phase deutlich besseren Gastgeber. Dann allerdings der fast schon obligatorische Bruch im Delitzscher Spiel, in dem vor allem im Angriff plötzlich anstelle von Toren reihenweise technische Fehler produziert wurden. Diese wusste Zwenkau konsequent für einfache Gegenstoßtore zu nutzen und keine drei Minuten später war der schöne Vorsprung futsch und die Gäste freuten sich über den Ausgleichstreffer zum 8:8. Gut fünf Minuten vor der Halbzeitpause kam dann endlich der auch bei den Delitzscher Fans noch immer gut bekannte Gabor Pulay ins Zwenkauer Tor und ließ auch gleich Male seine trotz inzwischen 44 Jahren noch immer vorhandene Klasse aufblitzen. Doch auch er konnte nicht verhindern, dass sich die NHV-Männer wieder fingen. Das Angriffsspiel funktionierte nun wieder (fast) fehlerlos und die Abwehr ging mit der nötigen Aggressivität zu Werke. Der Vorsprung wuchs Tor um Tor und die Concorden gingen mit einer absolut verdienten 14:10- Führung in die Pause. Bei einer konsequenteren Chancenverwertung und geringerer Fehlerquote hätte der Vorsprung sogar noch höher ausfallen können, wenn nicht müssen. Zu Beginn der 2. Halbzeit wurden dann böse Erinnerungen an das katastrophale Spiel der Concorden vor Wochenfrist gegen die SG LVB wach. Wieder lief in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff einfach nichts zusammen – weder vorn noch hinten. Zwenkau verkürzte innerhalb kürzester Zeit auf 14:13. Die Chancenverwertung stellte sich frühzeitig als großes Manko der 2. Halbzeit heraus. Vor allem Mitte der 2. Hälfte ließen die Hausherren unzählige Chancen der Kategorie „Hundertprozentige“ aus. Vor allem Jan Jungandreas scheiterte immer wieder entweder am Pfosten oder an einem der starken Gästekeeper. Zu allem Übel fand auch die NHV-Abwehr nun nicht mehr den richtigen Zugriff auf den Gegner. Immer wieder gelang es den Zwenkauern, den blau-weißen Abwehrverbund auseinander zu spielen. Und so kam, was kommen musste. Eine Viertelstunde vor Schluss hatten die Gäste den Rückstand egalisiert und gingen ihrerseits in Führung. In dieser Phase drohte das Spiel zu kippen, denn in der 50. Spielminute war Zwenkau zum  allgemeinen Entsetzen plötzlich mit 23:20 davongezogen. Doch anders als vor einer Woche gegen LVB kämpften sich die NHV-Männer diesmal – angefeuert vom ebensowenig nachlassenden Publikum – zurück ins Spiel. Die letzten Kräfte wurden mobilisiert und auch das Zusammenspiel zwischen Abwehr und dem in der 35. Spielminute eingewechselten Max Neuhäuser im Delitzscher Tor funktionierte besser. Damit konnten die Gäste zu einigen Fehlern gezwungen werden, welche nun auch konsequent verwertet wurden. In der 59. Minute warf Jan Jungandreas den NHV erstmals wieder in Führung, ehe Zwenkau noch einmal ausgleichen konnte. Danny Trodler besorgte dann eine Minute vor Schluss die erneute Führung. Längst hielt es niemanden mehr auf seinem Stuhl. Noch wenige Sekunden sind zu spielen und Zwenkau greift noch einmal an. Die Sekunden verrinnen, Zwenkau wirft und Max Neuhäuser hält! Der Rest ist Jubel und noch mehr Erleichterung. Fazit des Co-Trainers Martin Möhle: “Das war heute das erwartet schwere Spiel gegen einen gut aufspielenden Aufsteiger. Enorm wichtig war, dass wir uns für den großen gezeigten Kampfgeist am Ende mit dem Sieg belohnt haben. Ein großes Kompliment an die Mannschaft, wie sie sich aus der schwierigen Phase Mitte der 2. Halbzeit herausgekämpft hat und das Spiel am Ende noch zu unseren Gunsten entscheiden konnte. Aber vor allem unsere mangelhafte Chancenverwertung und das zu passive Abwehrverhalten waren der Grund, warum die Begegnung in dieser Situation fast gekippt wäre. Daran müssen wir in den kommenden Wochen konzentriert arbeiten, denn gegen die nun folgenden Gegner können wir uns derartige Schwächephasen nicht erlauben.” Die NHV-Männer (insbesondere die angeschlagenen unter ihnen) haben nun drei Wochen Zeit, ihre Wunden zu lecken. Das nächste Spiel findet erst am 8. November beim TSV 1862 Radeburg statt. Ein Gegner, der sicherlich zu den Mitfavoriten zu zählen ist, denn das ohnehin starke Team wurde vor der Saison noch einmal gezielt verstärkt. Jens Teresniak NHV: Müller (4/1 Paraden), Neuhäuser (9 P.); Leuendorf, Bönke, Mittag (7), Ulrich (1), Unkell (5), Hartmann (2), Trodler (3), Jungandreas (8/7), Liebezeit (1) Zwenkau: Marek (7 Paraden), Löffler (2 Paraden), Pulay (8/1 Paraden); Niese, Groß (4/1), Schulz (3), Block (4/4), Günther (5), Parybyk (1), Steinbach (3), Remme (3), Jungemann (2), Prautzsch (1) Zeitstrafen: 4 Minuten (2x2 Min. Mittag) / 8 Minuten (3x2 Min. Schulz, 1x2 Min. Groß) Siebenmeter: 9/7 / 6/5 (Jungandreas scheitert an Pulay und am Pfosten; Groß scheitert an Müller) Zuschauer: 300 Linktipp: Bildergalerie bei Facebook
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Marcel Ulrich im Spiel gegen Zwenkau Der gut aufgelegte Malte Unkell überwindet das ehemalige Delitzscher Torwartidol Gabor Pulay Comeback noch im November? NHV-Kreisläufer Daniel Hannuschke Spendenkonto