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NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V.
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Newsarchiv - Februar 2012
28.02.2012 Bezirksliga Männer: Aufwärtstrend gefestigt 27.02.2012 Sachsenliga: Schwache SG verliert in Zwickau 26.02.2012 Loberhaie unterwegs bei Horch und Grubenlampe 26.02.2012 Frauen: Eine gute Halbzeit reicht nicht zum Sieg 26.02.2012 Weibliche A-Jugend: Den Haien die Zähne gezogen 26.02.2012 Spielergebnisse Wochenende 25./26.02.2012 25.02.2012 Akademie ringt Hamburg in der Schlussphase nieder 24.02.2012 Sachsenliga: Parkett-Bretter, die die Welt bedeuten 23.02.2012 Hamburger Meisternachwuchs gastiert in Delitzsch 20.02.2012 NHV-Seniorennachwuchs beim Fanclubturnier in Aue 14.02.2012 Sachsenliga Männer: Aufgeben? Nein danke! 13.02.2012 Verbandsliga Frauen: Sieg in letzter Sekunde 12.02.2012 Sachsenl. Männer: Dem Favoriten knapp unterlegen 12.02.2012 Spielergebnisse Wochenende 11./12.02.2012 10.02.2012 Sachsenliga Männer: Gemeinsam gg. das Triumvirat 05.02.2012 Jan Jungandreas kämpft sich zurück 05.02.2012 Weibliche B-Jugend: Platz 5 ist fest 05.02.2012 Jugend-Bundesliga: Wiedergutmachung geglückt 05.02.2012 Spielergebnisse Wochenende 05./05.02.2012 01.02.2012 Bundesliga: Akademie gelobt Wiedergutmachung Bezirksliga Männer: Aufwärtstrend gefestigt Dienstag, 28.02.2012 - USC Leipzig - NHV Conc. Delitzsch 27:28 (14:14) Nachdem am vergangenen Spieltag bereits der Tabellensechste zu Hause geschlagen wurde, musste man nun beim Drittplatzierten USC Leipzig antreten. Bereits vor der Partie war klar, dass ein umkämpftes Spiel werden würde. In der 1. Hälfte sollte man dann auch schon Recht behalten. Die Partie war sehr ausgeglichen, beide Mannschaften schenkten sich nichts. Gerade die kompakte Abwehr der Hausherren brachte die Gäste manchmal zur Verzweiflung. Zur Halbzeit stand es dann 14:14 unentschieden. Die Delitzscher erwischten mit Beginn der 2. Hälfte den besseren Start und führten verdient mit 4 Toren. Diese sollten sich dann auch als wertvolles Polster zum Ende erweisen. Am Ende hat man verdient gewonnen. Die Mannschaft hat sich damit im Mittelfeld festgesetzt und muss am nächsten Wochenende beim Tabellenführer Neudorf/Döbeln antreten. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kann man dort aber auch die Punkte mit nach Hause nehmen. Sachsenliga Männer: Schwache SG verliert in Zwickau Montag, 27.02.2012 - ZHC Grubenlampe - SG DHfK/NHV 27:22 (11:7) Michael Schneider hatte sich sein Wochenende sicherlich etwas anders vorgestellt. Doch der Trainer von Handball-Sachsenligist SG DHfK/NHV Delitzsch musste am Sonnabend die zweite Topspielniederlage seines Teams binnen zwei Wochen mit ansehen und war über die Leistung seiner Schäfchen alles andere als erbaut: "Schlecht in Angriff und Abwehr - unsere schwächste Saisonleistung". In Zahlen ausgedrückt: 22:27 (7:11) beim ZHC Grubenlampe Zwickau. Deutliche Worte von Schneider, der sich sonst nach Niederlagen, ganz dem Trainerklischee entsprechend, vor die Mannschaft stellt. Doch dieses Mal bricht er aus aus den gewohnten Bahnen, lässt seinem Frust freien Lauf. "Keiner hat Normalform erreicht. Leider. Die Gründe dafür werden wir intern analysieren." Ein Grund lag sicher beim Gegner. Der ZHC steht nun einmal nicht grundlos auf Tabellenplatz zwei, agierte erwartungsgemäß kompakt und konnte sich auf einen starken Torhüter verlassen. Ein anderer Grund lag bei den Gästen. Kaum etwas war zu spüren vom Tatendrang, dem Mut, der Courage von vor zwei Wochen als Spitzenreiter Glauchau in Delitzsch taumelte, aber nicht umfiel. Obwohl die SG auf dem Papier in Bestbesetzung auflief, ging in Zwickau von Anfang an nicht viel zusammen. Nach zehn Minuten stand es 4:0 für die Hausherren, während die Loberstädter noch nach ihrem Konzept suchten. Sie sollten es das ganze Spiel lang nicht finden. Oder wie es Schneider etwas drastisch ausdrückte: "Wir haben uns von diesem Anfangs-Rückstand nie wieder erholt". Tatsächlich lief die Mannschaft das ganze Spiel über einem Rückstand hinterher, näher als drei Tore rückte sie dem ZHC nicht mehr auf die Pelle. Zwar bestand zur Halbzeit (7:11) noch Hoffnung, die zerschlug sich aber direkt nach dem Wiederanpfiff. Die Grubenlampions, denen hiermit inoffiziell der Titel für den glanzvollsten Vereinsnamen verliehen wird, zogen auf 15:7 davon. Von Stund an betrieb die SG Schadensbegrenzung, ließ sich wenigstens nicht aus der Halle bomben. "Die kämpferische Einstellung in der zweiten Halbzeit hat gestimmt", sagte Schneider, was freilich am Ausgang der Partie kaum etwas änderte. Trotz der verdienten Pleite bleibt Delitzsch auf dem fünften Tabellenplatz. Und obwohl ein Gipfelsturm nicht mehr drin ist, sieht der Coach keine Motivationsprobleme bei seiner Mannschaft. "Wir können es immer noch aufs Podest schaffen. Das wäre für einen Aufsteiger sensationell." Angesichts des Restprogramms der SG ein realistisches Ziel, was aber einem kleinen Störfaktor unterliegt. "Unsere Leistungsträger bluten langsam aus. Wir stoßen körperlich und geistig an unsere Grenzen", meint Schneider. Johannes David (c) Leipziger Volkszeitung SG DHfK/NHV Delitzsch: Neuhäuser, Zimmer, Bräuer, Groeschel, Bönke 1, Ludwig 1, Weikert 2, Strehle 1, Schlichter 1, Thomas, Ulrich 3, Doberenz 1, Jungandreas 10/3, Juknat 2 Die Loberhaie unterwegs bei Horch und Grubenlampe Sonntag, 26.02.2012 - ZHC Grubenlampe - SG DHfK/NHV 27:22 (11:7) Am frühen Nachmittag machte sich unser Fanclub erwartungsfroh auf den übersichtlichen Weg nach Zwicke, um ein Spitzenspiel in der Sachsenliga zu erleben. Bevor es ernst wurde, stand jedoch Bildung auf dem Plan, wir besuchten das Horch-Museum und waren echt begeistert von der Präsentation sächsischer Automobilgeschichte. Danach ging es quer durch die Stadt in das bezaubernde Plattenbauviertel Neuplanitz. Frühzeitig angelandet, konnten wir sogar Zweitligaluft schnappen, die Frauen von Sachsen Zwickau spielten gegen Wismar und ließen den Gästen keine Chance. Nach einer herzlichen Begrüßung unserer Mannschaft ging es 19:30 Uhr endlich los. Das heißt, das Spiel ging los, nur unsere Jungs hatten das noch nicht richtig geschnallt. Grubenlampe legte entschlossen los und nach einer Viertelstunde schwante uns böses. Gerade zwei Treffer standen auf der Habenseite, bei den Gastgebern waren es bereits sieben. Leider brachte auch eine frühe Auszeit keine Besserung, der Angriff war desolat und Zwickaus Keeper hielt stark. Einzig die Abwehr stand ganz ordentlich. Der Halbzeitstand von 11:7 schmeichelte den Gästen, denn auch Zwickau spielte nicht überragend. Uns war klar, nur mit einer deutlichen Steigerung im Angriff gab es eine Chance auf Punkte. Leider wurde uns nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit sehr schnell klar, in der spärlich gefüllten Halle ist heute nichts zu holen. Erst in der neunten Minute der zweiten Hälfte gelang den Delitzschern der erste Treffer, da waren die Gastgeber schon mit neun Toren in Front. Wir konnten trommeln und anfeuern wie wir wollten, unsere Spieler hatten offensichtlich das Tore werfen verlernt, obwohl erstmals nach langer Zeit alle Spieler an Bord waren. Wir waren heilfroh, als die Schlusssirene ertönte und das Endresultat mit 27:22 noch moderat ausfiel, Zwickau ließ am Schluss etwas die Zügel schleifen. Ziemlich bedröppelt versammelten sich dann Spieler und Fanclub an der Tribüne und mussten gemeinsam feststellen, das war die schwächste Saisonleistung. Jetzt gilt es, diese Leistung schnell zu vergessen und nächste Woche in Döbeln das wahre Potential zu zeigen. Die Loberhaie werden das ihrige wieder dazu tun! (c) Hartmut www.loberhaie.de Frauen: Eine gute Halbzeit reicht nicht zum Sieg Sonntag, 26.02.2012 - HSV Glauchau – NHV Conc. Delitzsch 22:16 (13:5) Eine gut gespielte Halbzeit reicht dieses Wochenende nicht zum Sieg für die Verbandsligafrauen des NHV Concordia Delitzsch. Sie verlieren im Auswärtsspiel gegen den Tabellenfünften, den HSV Glauchau 22:16 (13:5). Mit einem Sieg an diesem Wochenende gegen die Glauchauerinnen hätten die Concordinnen wieder den fünften Tabellenplatz einnehmen können. Jedoch fanden diese überhaupt nicht ins Spiel und die Gastgeberinnen konnten dreimal punkten ehe die NHV-Damen den ersten Treffer erzielten. Viel zu statisch agierten diese im Angriff und kamen einfach nicht durch die Glauchauer Deckung durch. Auch durch technische Fehler und unplatzierte Würfe machten diese es sich besonders schwer. Ebenso langsam bewegten sich die Gäste in der Defensive und ließ die Glauchauerinnen viel zu einfach zu Torerfolgen kommen. Somit setzten diese sich relativ schnell auf 7:2 ab. Auch die Auszeit der Delitzscher Trainer brachte keine Verbesserung und die Glauchauerinnen konnten sich einen immer höheren Vorsprung aufbauen. Mit einem Halbzeitstand von 13:5 gingen beide Mannschaften in die Kabinen. Die Trainer forderten ihre Spielerinnen auf, endlich wach zu werden und den Gastgeberinnen es nicht zu einfach zu machen. Die Abwehr sollte endlich aggressiver arbeiten und in der Offensive sollte häufiger im 1-1 durchgegangen werden. Dies wurde in Halbzeit zwei dann auch umgesetzt. Durch 1-1-Aktionen schafften es die Delitzscherinnen immer wieder sich durch die gegnerische Deckung durchzukämpfen und Tore zu erzielen. Hingegen wurde es den Gegnerinnen jetzt schwerer gemacht und es konnten sogar Bälle abgefangen werden und durch schnelle Konterläufe im Tor der Gastgeber untergebracht werden. Durch diese 180°-Wendung der Gäste kamen diese auf 16:12 heran. In der 44. Minute nahm dann der Trainer aus Glauchau seine Auszeit, um den Spielfluss der Concordinnen zu unterbrechen. Dies gelang auch, denn die NHV-Frauen verwarfen wieder Bälle und die Glauchauerinnen konnten wieder zu einfach durch die Abwehr spazieren. So vergingen 10 Minuten ohne Torerfolg für die Gastmannschaft, wo hingegen die Gastgeberinnen 6mal in Folge trafen. Damit war die Chance, das Spiel doch noch zu drehen vergeben. Dennoch gaben sich die Frauen aus Delitzsch nicht auf und wollten wenigstens noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. So verwandelten sie in den letzten Minuten noch ganze 4mal und ließ kein einziges Gegentor mehr zu. Das Spiel der direkten Tabellennachbarn endete mit einer klaren 22:16- Niederlage für die Frauen des NHV. Zwar konnten diese die zweite Halbzeit mit 2 Toren gewinnen, doch war der Abstand in der ersten Spielhälfte viel zu hoch, um das Spiel noch zu gewinnen. Für die nächste Woche ist nur zu hoffen, dass man endlich seine alte Form wiederfindet und das Auswärtsspiel nächste Woche gegen Turbine Leipzig für sich entscheiden kann. Julia Lange NHV: Lange, Rauhut, Rohr; Robitzsch (1), Grundei (2), Farin, Holten (7/2), Warzecha, Schulz (2), Schoof (2/1), Maltseva (1), Katzschke (1) 7-Meter: Delitzsch 3/3, Glauchau 6/7 Weibliche A-Jugend: Den Haien die Zähne gezogen Sonntag, 26.02.2012 - NHV - HSV Mölkau Die Haie 38:17 (16:3) Zum letzten Spiel der Saison 2011/2012 traf die wJA von NHV am Sonntagmittag auf den HSV Mölkau. Obwohl der 2. Platz in der Bezirksliga schon gesichert war, wollte man den ca. 70 Gästen und dem Fanclub "Loberhaie" ein schönes Spiel zeigen. Das gelang unseren Mädels auch. Sie spielten von Beginn an sehr temporeichen Handball und konnten sich bis zur 18. Minute mit 8:0 absetzen. In der Deckung wurde immer konsequent gearbeitet, aber auch im Angriff klappte diesmal fast alles. Die Mädchen leisteten sich nur wenige Fehlwürfe und um jeden Ball wurde gekämpft. So ging es mit einer beruhigenden Führung von 16:3 in die Kabine. Konzentriert ging es in die 2. Halbzeit, denn unsere Mannschaft wollte sich den Sieg natürlich nicht mehr nehmen lassen. Durch etliche Kontertore und Würfe aus der 2. Reihe konnte sich Concordia weiter absetzen. Leider verletzte sich Denise Samland so schwer, dass sie noch während des Spiels ins Krankenhaus musste. Gute Besserung, Denise! In den letzten 10 Spielminuten ließ bei unserer Mannschaft die Kraft etwas nach und Mölkau konnte noch einige Tore erzielen. Aber das war nichts anderes mehr, als Ergebniskosmetik, denn unsere Mädchen konnten das Spiel klar mit 38:17 für sich entscheiden. Nach der sich anschließenden Siegerehrung bejubelte die wJA mit dem Silberrang ihre bisher beste Saison. NHV: Casandra Reichstein; Maria Farin 7, Julia Schröter 2, Eva Teppke 1, Denise Samland 2, Andrea Lohse 3, Angelina Geßner 2, Laura Zwicker 1, Laura Krüger 7, Lydia Klingner 1, Michele Quasdorf 9/2, Laura Säuberlich 1, Sarah-Lisa Bonnick 2 Spielergebnisse Wochenende 25./26.02.2012 Männer (SL) ZHC Grubenlampe – SG DHfK/NHV Delitzsch 27:22 Männer (BL) USC Leipzig – NHV 27:28 Frauen (VL) HSV Glauchau – NHV 22:16 mJA (JBL) HA Leipzig/Delitzsch – HSV Hamburg 34:25 mJC (BL) spielfrei mJD (BL) spielfrei mJE (KL) spielfrei wJA (BL) NHV – HSV Mölkau 38:17 wJB (SL) spielfrei wJC (KL) spielfrei wJD (KL) spielfrei SL … Sachsenliga VL … Verbandsliga JBL …Jugend-Bundesliga BL … Bezirksliga KL … Kreisliga Akademie ringt Hamburg in der Schlussphase nieder Samstag, 25.02.2012 - HA Lpz./Delitzsch - HSV Hamburg 34:25 (14:14) Die Handball-Akademie hat ihr Heimspiel gegen den Nachwuchs des Deutschen Meisters HSV Hamburg in der A-Jugend-Bundesliga mit 34:25 (14:14) gewonnen. In einer durchgehend engen Partie setzten sich die Hausherren dank einer Leistungs- steigerung erst in der Schlussphase durch. Beste Akademie-Werfer vor rund 200 Zuschauern im Delitzscher KSZ waren Clemens Uhlig und Tom Hanner mit je sechs Treffern. weiterlesen Sachsenliga: Parkett-Bretter, die die Welt bedeuten Freitag, 24.02.2012 - Handball-Sachsenligist SG DHfK/NHV Delitzsch muss morgen zum Tabellenzweiten ZHC Grubenlampe Zwickau Zwei Wochen nach der bitteren Heimpleite gegen Spitzenreiter Glauchau kehren die Handballer der SG DHfK/NHV Delitzsch morgen wieder auf die Sachsenliga-Bühne zurück. Und die Aufgabe wird kaum einfacher, spielt die Mannschaft von Trainer Michael Schneider doch beim Ranglistenzweiten ZHC Grubenlampe in Zwickau auf den Parkett- Brettern, die die Welt bedeuten. Das Hinspiel geistert immer noch durch die Köpfe dies- und jenseits des Lobers, nahm seinen Platz in den Annalen der Beckerhalle direkt nach dem Abpfiff ein. Die Zahlen 13:13 tropften nach 60 Minuten in blutroten Lettern von der Anzeigetafel hinab. "So ein Unikum wird's wohl nicht wieder geben", meint Schneider. Auch nicht, wenn die beiden besten Abwehrreihen der Liga am Sonnabend erneut aufeinanderprallen? "Sicherlich wird die Defensive wieder einiges dominieren, aber es wird schon jeweils weit über die 20 Tore hinausgehen", lautet die Weissagung des SG-Trainers bevor der erste Vorhang fällt. "Nichtsdestotrotz ist Grubenlampe ein harter Brocken." Der ZHC verfügt über eine bestens eingespielte, kompakte Truppe. Das ist nicht nur am Theater von Vorteil, sondern auch im Handball. "Mit Michael Hätterich haben sie in dieser Saison außerdem noch eine ganz neue Qualität dazu gewonnen", sagt Schneider über seinen Vornamensvetter, der beide Halbpositionen beherrscht, folglich in verschiedene Rollen zu schlüpfen vermag. Endlich mal keinen großen Rollentausch brauchen die Delitzscher morgen zu vollführen. Zum ersten Mal in der Rückrunde hat Intendant Schneider sein gesamtes Feldspieler-Ensemble beisammen. Dafür fehlt Torwart-Routinier Stephan Sarközi, so dass Jüngling Max Neuhäuser viel Verantwortung erwartet. "Er kann auch ohne ,Közi' im Rücken gute Spiele machen", sagt sein Trainer. Na dann: Toi, toi, toi! Johannes David (c) Leipziger Volkszeitung Hamburger Meisternachwuchs gastiert in Delitzsch Donnerstag, 23.02.2012 - Die Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch empfängt am Samstagabend den HSV Hamburg in der A-Jugend- Bundesliga. "Wir haben die letzten Wochen sehr konzentriert und viel trainiert. Die gezeigten guten Leistungen möchten wir auch auf dem Parkett mit einem Sieg vor eigenem Publikum bestätigen", fordert Coach Jörg Neumann. Anpfiff ist um 19 Uhr im Delitzscher Kultur- und Sportzentrum. weiterlesen Linktipp: Programmheft 25.02.2012 NHV-Seniorennachwuchs beim Fanclubturnier in Aue Montag, 20.02.2012 - Am 18.02.2012 war es endlich so weit, die Recken des Seniorennachwuchses des NHV Concordia Delitzsch stellten sich einer echten Bewährungsprobe. In der (diesmal nicht ganz ausverkauften) Erzgebirgshalle warteten sieben anspruchsvolle Turniergegner, darunter eine österreichische Auswahl. Bereits früh um sechs Uhr trafen wir uns zur gemeinsamen Abfahrt, hoch motiviert, austrainiert und mit guter Laune. Die knapp zweistündige Fahrt verlief störungsfrei, so dass wir pünktlich um acht in Lößnitz vorfuhren. Begleitet vom Fanclub Loberhaie (!) hielten wir Einzug in die Arena, aufs freundlichste begrüßt von den Gastgebern. Nachdem wir strategisch wichtige Punkte in der Halle besetzt hatten, ging es an die Vorbereitung, der dann die offizielle Eröffnung folgte. Neben uns Handballgöttern wurden folgende Teams begrüßt: Sponsorenauswahl EHV Aue, Fanclub Victoria 96 EHV Aue, Fanclub Pirna, Fanclub Plauen, PSV Schwarzenberg (Berggeister), Fanclub des Dessau- Roßlauer HV und eine österreichische Fanauswahl. Unterstützt vom ohrenbetäubenden Lärm der „Loberhaie“ startete unsere Auswahl mit dem dritten Spiel des Tages gegen die „Berggeister“. Begeisternder Handball, Dynamik, taktische Disziplin - dem hatten die Jungs und Mädels aus dem Gebirge nichts entgegenzusetzen. Nach 2x10 Min. stand es fest, mit 9:0 siegten wir im ersten Gruppenspiel und stellten damit den Rekord des Turniers auf, zu Null siegte niemand mehr. Berauscht von dieser außergewöhnlichen Leistung gingen wir das nächste Gruppenspiel an, diesmal gegen die Sponsorenauswahl Aue. In dieser Begegnung wurde mit harten Bandagen gekämpft, es flogen die Fetzen und die Spieler. Trotzdem mussten wir uns den Viertelprofis aus dem Erzgebirge beugen und verloren mit 10:4.       Nach einer harschen Ansprache unseres Trainers ging noch einmal jeder in sich, um die Chance auf das Halbfinale im letzten Gruppenspiel zu nutzen. Was soll ich sagen, es wurde eine spielerische Glanzvorstellung. Die ebenfalls ambitionierten Plauener wurden durch eine konsequente Abwehr und überlegtes Angriffsspiel unsererseits von einer Verlegenheit in die andere gestürzt. Am Ende hieß es 9:4 für den Seniorennachwuchs des NHV, das Halbfinale war erreicht und Platz vier gesichert. Jetzt kamen aber die ganz dicken Brocken. Im Halbfinale ging es im ersten internationalen Vergleich unserer Mannschaft gegen die Auswahl Österreichs. Echte Handballer, alle fast zwei Meter groß und wieselflink, da hatten wir schon ein paar kleine Nachteile. Das Endergebnis von 5:18 schmeichelte zwar den Alpenländlern, aber verdient war es schon. Im letzten Spiel ging es für uns dann um Platz drei. Unser zu diesem Zeitpunkt schon etwas dezimiertes Team musste die letzten Kräfte mobilisieren und hatte sich vorgenommen, den Jungspunden aus Pirna möglichst lange Paroli zu bieten. Wir gingen sehr engagiert zu Werke und konnten im normalen Spiel gut mithalten. Leider waren uns die Gegner in punkto Schnelligkeit deutlich überlegen (wir spürten nun doch unsere doppelt so vielen Jährchen, die wir auf dem Buckel hatten), so dass wir das Konterspiel nicht wirksam unterbinden konnten. Als uns die Schlusssirene erlöste, stand es 7:13 für Pirna. Trotzdem waren wir nicht unzufrieden und feierten ausgelassen mit unserem Fanclub einen beachtlichen 4. Platz. Das Finale zwischen dem Sponsorenteam des EHV Aue und Österreich entschieden nach engem Spiel die Gäste aus Österreich. Nach einer emotionalen Siegerehrung und diversen Bierchen ging es dann erschöpft aber gut gelaunt nach Delitzsch zurück. Fazit: Ein Turnier, das sehr gut organisiert war (Respekt Jockel), eine Delitzscher Mannschaft, die sich nach dem letzten Turnier in Dessau deutlich verbessert zeigte und keine Verletzten – rundum gelungen! Fotos in Kürze auf www.loberhaie.de (c) Hartmut Sommerfeldt Sachsenliga Männer: Aufgeben? Nein danke! Di, 14.02.2012 - SG DHfK/NHV Delitzsch - HSV Glauchau 26:28 (15:15) Die beste Defensive der Liga konnte der besten Offensive der Liga nicht ganz widerstehen: Die SG DHfK/NHV Delitzsch hat das Topspiel der Sachsenliga gegen den HSV Glauchau am Sonntagabend nach großem Kampf mit 26:28 (15:15) verloren. Um die 350 Zuschauer, darunter ein Häufchen überaus lautstarker Gästefans, sorgten für eine wunderbare Kulisse. Die Partie hatte einfach alles. Traumhafte Spielzüge, knisternde Emotionen, unbändigen Einsatzwillen. Mehr geht nicht, naja vielleicht noch eine Sache: "Ich denke beide Seiten haben ein tolles Spiel gezeigt, wenn die Schiedsrichter auch noch so gut gewesen wären, wäre es perfekt gewesen", sagte SG-Coach Michael Schneider nach dem Abpfiff. Jaja, die Entscheidungen des unparteiischen Gespanns sorgten mal wieder hüben wie drüben für Zündstoff, entscheidend dürfte jedoch ein objektiv messbarer Faktor gewesen sein: Der wesentlich ausgeglichenere, breitere Glauchauer Kader. "Dagegen fehlen uns die Alternativen. Die Jungs spielen absolut am Limit. Das geht eben nicht 60 Minuten lang", erklärte Schneider. So lief das Duell der Giganten von der ersten Sekunde an auf einen Abnutzungskampf hinaus. Delitzsch deckte gegen den gewaltigen HSV- Rückraum gezwungenermaßen sehr offensiv, was die Gäste zunächst vor einige Probleme stellte. Vorne trieb der überragende Matze Strehle seine Mannschaft unaufhörlich an, überzeugte als Passgeber und Vollstrecker, traf allein im ersten Durchgang acht mal. Neben Strehle begannen mit Matthias Juknat und Ivo Doberenz zwei etatmäßige Spielmacher im Rückraum, was die Hausherren die feinere Klinge schlagen ließ. Aber Glauchau, mit vier tschechischen Legionären bis an die Zähne bewaffnet, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, auch nicht vom anfangs stark haltenden Max Neuhäuser. Im Stile einer Klasse-Mannschaft bissen sie sich förmlich am Spiel fest und waren spätestens Mitte der ersten Halbzeit in Delitzsch angekommen. Nun wogte nicht nur die Führung hin und her, auch die beiden Übungsleiter erreichten Betriebstemperatur. Die Herren Schneider (Michael, SG) und Schneider (Thomas, HSV) eröffneten einen Neben- kriegschauplatz, lieferten sich einen gestenreichen Austausch verbaler Nettigkeiten. Zankapfel: natürlich einige sinnfreie Schiedsrichterentscheidungen. Kraftraubenderweise kam hinzu, dass die Referees mit immer neuen Zwei-Minuten-Strafen die Gemüter zu beruhigen suchten. Die Konstellation Sieben gegen Sieben gab es ungefähr so oft wie einen Eisbecher in der Hölle. Auch hier spielten den Glauchauern die Untiefen ihrer Bank in die Karten. "Deswegen habe ich auch nie vom Aufstieg gesprochen. Wenn wir uns oben etablieren wollen, müssen wir personell nachlegen", forderte Schneider, den Blick bereits auf die neue Saison gerichtet. Denn direkt nach dem Seitenwechsel schienen die Delitzscher platt wie ein Trecker-Reifen, leisteten sich viele einfache und überhastete Ballverluste. Außerdem stellten sich die Gäste immer besser auf die SG-Offensive ein, wo im Abschluss fast alles über Strehle, Jacob Schlichter und Jan Jungandreas ging. Letzterer trumpfte nach zweimonatiger Verletzungspause in Halbzeit zwei auf, als wäre er nie weggewesen. Doch es reichte nicht. Fünf Minuten vor dem Ende führte Glauchau mit 28:23, war die Partie praktisch gegessen. Und auch wenn die Delitzscher auf dem Zahnfleisch krochen, aufgeben kam ihnen nicht in den Sinn und sie taten zumindest noch etwas für das Ergebnis. "Ich kann den Jungs nur ein riesiges Kompliment machen", lobte Micha Schneider hinterher. "Wir wollten heute gewinnen, aber es hat nicht sollen sein. Was die Mannschaft Woche für Woche leistet, ist absolut top. Das sollte endlich mal jemand honorieren." Tun wir doch, Herr Schneider. Nebenbei bemerkt steht in zwei Wochen das nächste Spitzenspiel für seine Mannschaft beim Ligazweiten ZHC Grubenlampe an. Bis dahin dürften die Jungs sich körperlich und geistig von der Schlacht gegen Glauchau erholt haben. Johannes David (c) Leipziger Volkszeitung SG Delitzsch: Neuhäuser, Sarközi; Bräuer 1, Fuhrmann, Bönke, Strehle 9, Schlichter 7, Thomas, Ulrich 1, Doberenz, Juknat 1, Jungandreas 7 Linktipp: 51 Bilder vom Spiel gegen HSV Glauchau Verbandsliga Frauen: Sieg in letzter Sekunde Montag, 13.02.2012 - NHV C. Delitzsch - VfL Waldheim 54 23:22 (8:12) An diesem Sonntag konnten die Verbandsligafrauen des NHV in eigener Halle einen knappen 23:22-Sieg gegen die Gäste aus Waldheim erkämpfen. Das Hinspiel endete unglücklicherweise durch ein 7-Meter-Tor der Waldheimerinnen in letzter Sekunde unentschieden, deshalb war man fest entschlossen das Rückspiel mit zwei Punkten für sich zu entscheiden. Doch nur schleppend kamen die Delitzscherinnen ins Spiel und so mussten sie anfangs einem 1:4-Rückstand hinterher laufen.  Durch zu viele technische Fehler und Fehlwürfe im Angriff machten es sich die NHV-Frauen besonders schwer. Auch in der Defensive ließen sie die Gäste zu einfach zu Torwürfen kommen. So verlief die erste Halbzeit nicht so gut für die Gastgeberinnen und die Waldheimerinnen gewannen immer mehr an Sicherheit. Bei einem Stand von 8:12 ging es für beide Mannschaften in die Kabinen. Das Spiel war noch nicht verloren, schließlich gibt es zwei Halbzeiten und 4 Tore sind beim Handball nicht viel. Dennoch mussten die Concordinnen einen Zahn zulegen. Zwar spielten sie in der Offensive cleverer und es kam immer wieder eine Spielerin zu einer guten Wurfposition, jedoch wollte der Ball heute irgendwie nicht im Tor landen, entweder landete dieser am Pfosten oder man warf die gegnerische Torhüterin warm. Dadurch konnten sie den Abstand anfangs auch nicht verkürzen (10:14, 12:16). In der 47. Minute nahm die heimische Trainerin eine Auszeit, um nochmal allen ins Gewissen zu reden und auf die eigenen Stärken zu vertrauen. Jeder wollte das Spiel endlich herumreißen und mit dem gemeinsamen Ausschrei des Mannschaftsmottos ging es weiter. Endlich stand man in der Abwehr besser und nutzte schnelle Konterläufe, um den Rückstand zu verkürzen (15:18). Dadurch wurden die Waldheimerinnen unsicherer und schlossen nicht mehr konsequent ab. Das Spiel wurde aggressiver und immer wieder musste eine Spielerin aus Waldheim das Parkett verlassen. Die Delitzscherinnen nutzten dieses Überzahlspiel und die damit entstehenden Lücken und trafen nun endlich das gegnerische Tor. So konnten sie in kurzer Zeit bis auf ein Tor aufschließen (18:19). Dennoch vergab man auch in dieser Phase die 7-Meter und konnte somit nicht gleichziehen. Den Gästen gelang es nochmals einen Zwei-Tore-Abstand herzustellen, doch haben die NHV-Frauen Blut geleckt und gaben sich jetzt nicht so einfach geschlagen und holten wieder auf. Bei einem Stand 21:21 nahm der Trainer der Waldheimerin seine Auszeit (56. Minute). Jetzt hieß es für die Gastgeberinnen nochmal fighten, um zwei Punkte nach Hause zu holen und das taten sie auch. Der Deckung arbeitete hochkonzentriert und konnte den Torwurf der Waldheimerinnen abwehren und zu einem Gegenangriff umwandeln. Der Ball landete im gegnerischen Tor und man ging mit einem Tor plus in Führung. Jedoch hatten die Gäste noch genügend Zeit für einen Angriff, welchen sie nutzten und wieder gleichzogen. Es waren nur noch Sekunden zu spielen und die Concordinnen mussten jetzt schnell sein. Die gegnerische Abwehr war noch nicht wieder richtig sortiert und das nutzten die NHV-Frauen durch eine schnell ausgeführte Mitte. Marina Maltseva, welche nach langer Verletzungspause das erste Mal wieder einsatzfähig ist, platziert den Ball präzise im unteren Eck des Tores und wirft damit das Siegestor für ihre Mannschaft und die Verbandsligafrauen gewinnen in letzter Sekunde ein hart umkämpftes Spiel. Julia Lange NHV: Lange, Rauhut, Rohr; Robitzsch, Grundei, Schwenckner, Donath, Holten (4), Warzecha (2), Schulz (9), Schoof (2/1), Maltseva (4), Katzschke (2) 7-Meter: Delitzsch 1/5, Waldheim 2/3 Sachsenliga Männer: Dem Favoriten knapp unterlegen So, 12.02.2012 - SG DHfK/NHV Delitzsch - HSV Glauchau 26:28 (15:15) Wenn man gegen den Tabellenführer und großen Aufstiegsfavoriten nach großem Kampf mit lediglich zwei Toren verliert, ist das ehrenwert. Punkte gibt es leider dennoch nicht und so steht die SG DHfK/NHV Delitzsch am Sonntagabend erstmals in dieser Saison nach einem Heimspiel mit leeren Händen da. Spielbericht folgt Linktipp: 51 Bilder vom Spiel gegen HSV Glauchau Spielergebnisse Wochenende 11./12.02.2012 Männer (SL) SG DHfK Lpz/ NHV Delitzsch – HSV Glauchau 26:28 Männer (BL) NHV – SG LVB Leipzig III 30:25 Frauen (VL) NHV – VfL Waldheim 54 23:22 mJA (JBL) HSV Insel Usedom – HA Leipzig/Delitzsch 25:29 mJC (BL) spielfrei mJD (BL) spielfrei mJE (KL) spielfrei wJA (BL) spielfrei wJB (SL) spielfrei wJC (KL) spielfrei wJD (KL) spielfrei SL … Sachsenliga VL … Verbandsliga JBL …Jugend-Bundesliga BL … Bezirksliga KL … Kreisliga Sachsenliga Männer: Gemeinsam gegen das Triumvirat Freitag, 10.02.2012 - Da möchte man kein Hallensprecher sein. David Kylisek, Vaclav Toman und Rostislav Bruna heißen die drei Topscorer des HSV Glauchau, die ihre Mannschaft an die Spitze der Sachsenliga geballert haben. Am Sonntag schaut das tschechische Triumvirat nebst Kollegen in der Artur-Becker-Halle vorbei, bittet ab 17 Uhr die SG DHfK/NHV Delitzsch zum Tanz. Die Hausherren, als Aufsteiger sensationell auf Platz vier, könnten dabei mit einem Sieg wieder für extrem enge Verhältnisse im oberen Drittel der Tabelle sorgen. Liest sich simpel und geht runter wie Öl, dürfte jedoch eine echte Herkules-Aufgabe sein. Mal wieder muss SG-Coach personell jonglieren, mal wieder gerät der Rückraum zur Großbaustelle. Andi Weikert fehlt auf alle Fälle, Jens Groeschel und Matze Strehle sind angeschlagen, bei Kreisläufer Marcel Ulrich entscheidet sich ein Einsatz erst morgen. Doch über die Misere legt sich ein Name wie ein Silberstreif am Horizont: Jan Jungandreas. Nach zweimonatiger Verletzungspause steht der 24-Jährige am Sonntag endlich wieder im Kader. "Für mehr als einen Kurzeinsatz wird es aber noch nicht reichen", nimmt Schneider der Hoffnung etwas Schimmer. "Maximal 20 Minuten", will er den Linkshänder bringen. Abgesehen von den eigenen Problemen gibt es da ja noch einen Gegner, der zuletzt kannibalisierend durch die Liga zog, die Konkurrenz reihenweise verputzte. "Wir müssen ihren Rückraum in den Griff kriegen, keine Lücken zulassen", so Schneider. Auch Delitzsch hat in dieser Saison schon zweimal gegen Glauchau verloren (im Pokal und in der Liga). Angesichts dieser scheinbaren Übermacht ziehen die SG-Oberen alle Register, wollen den Gast mit einer vollen Halle beeindrucken. Noch gibt es einige rabattierte Karten zum Preis von 1,50 Euro beim Heko- Schlüsselservice, Eilenburger Straße 71. "Wir müssen an unsere Grenzen gehen und darüber hinaus. Da wäre es natürlich schön, wenn uns viele Zuschauer nach vorne pushen", sagt Schneider. Außerdem dürfte es den Hallensprecher ungemein freuen, wenn er möglichst selten seine Tschechisch-Kenntnisse hervorkramen muss. Johannes David (c) Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 12.02.2012 Jan Jungandreas kämpft sich zurück Sonntag, 05.02.2012 - Es passierte am 11. Dezember in der zweiten Halbzeit beim Spiel seiner SG DHfK/NHV Delitzsch gegen Kamenz: Nach einem Zweikampf löste sich bei Jan Jungandreas ein Lungenflügel vom Brustfell. Fast zwei Wochen musste der SG-Spieler anschließend in die Klinik, konnte sie erst Heiligabend wieder verlassen. Jetzt trainiert er für sein Comeback in der Sachsenliga. Daran war kurz vor Weihnachten überhaupt nicht zu denken. Da mussten die Ärzte erstmal die zusammengefallene Lunge retten. „Das war nicht angenehm mit den Schläuchen in der Brust und eine sehr ernste Lage für mich. Doch es muss schon mehr passieren, bevor ich mit dem Handball aufhöre.“ Wer’s nicht glaubt: Beim 28:27-Sieg im Unglücksspiel warf der bis dahin beste SG-Torschütze der Saison insgesamt acht Tore. Die Lunge ist inzwischen wieder angewachsen und die Lust auf Handball kein Stück geschrumpft. So konnte der 24-Jährige letzte Woche ins Training fürs Comeback einsteigen – mit Lauf- und Krafteinheiten. „Mir geht’s gut, ich habe keine Probleme. Die Gefahr für die Lunge ist auch nicht größer als vorher. Aber ich mach mir keinen Stress. Vielleicht reicht die Luft für 20 Minuten gegen Glauchau.“ In einer Woche gegen  den aktuellen Tabellenführer könnte er seinem Team im Kampf um den Klassenerhalt helfen. „Den wollen wir so schnell wie möglich klar machen. Aber sogar bis Platz zwei ist alles möglich für uns.“ Die Fans in Delitzsch dürfen sich also auf den alten Jan Jungandreas freuen. (c) Stefan Waldert Weibliche B-Jugend: Platz 5 ist fest Sonntag, 05.02.2012 - NHV C. Delitzsch – SC Markranstädt 14:15 (6:10) Nachdem die B-Concordinnen eine Woche zuvor gegen den Spitzenreiter HC Leipzig mit 9:28 Toren sehr deutlich verloren hatten, wollten sie sich am letzten Spieltag der Sachsenliga noch einmal von ihrer besten Seite zeigen. In eigener Halle, vor ca. 65 Zuschauern, empfingen sie den SC Markranstädt, der in der Tabelle zwei Plätze hinter dem NHV steht. Die Begegnung begann auf Augenhöhe. Die ersten fünf Minuten verliefen torlos, der erste Ball landete im Delitzscher Kasten, ebenso der zweite. Die NHV-Mädels leisteten sich technische Fehler, die es den Piranhas ermöglichten, in Führung zu gehen. Bis zur Halbzeitpause änderte sich daran nichts. Die Concordinnen warfen die Bälle wortwörtlich weg und liefen sich an der kompakten Markranstädter Deckung fest. Mit einem 4- Tore-Rückstand gingen sie nach dem Halbzeitpfiff in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel begannen die Gastgeberinnen dann endlich mit der Aufholjagd. Doch entweder scheiterten sie an der sehr gut aufgelegten Markranstädter Torfrau oder sie waren zu ungeduldig beim Abschluss und testeten die Standfestigkeit der Pfosten sowie die Nervenstärke der anwesenden Fans. Am Ende mussten die Concordinnen dieses Spiel knapp mit nur einem Tor verloren geben. Die Piranhas feierten ihren Sieg entsprechend, hatten sie doch das Hinspiel deutlich verloren und sich nun revanchiert. Nach drei Niederlagen in Folge beendet die weibliche B-Jugend des NHV die Saison auf dem 5. Platz der Sachsenligatabelle, Markranstädt schaffte es mit diesem Sieg auf Platz 6. NHV: Lisa Beyer; Johanna Müller, Sophie Ogrodowski, Lisa Roos, Valeska Lange (1), Natalie Marquar, Laura Krüger (2), Elsa Aschenbach, Sarah Seifert (5), Michele Quasdorf (6/2), Laura Säuberlich, Sophie Spitzka Jugend-Bundesliga: Wiedergutmachung geglückt Sonntag, 05.02.2012 - HA L./Delitzsch - MTV Braunschweig 31:16 (18:8) Die Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch hat ihr Heimspiel in der A-Jugend- Bundesliga gegen den Tabellenletzten MTV Braunschweig hoch mit 31:16 (18:8) gewonnen. Damit leisteten die Sachsen eine Woche nach der enttäuschenden 31:38- Niederlage geben Hildesheim Wiedergutmachung bei den eigenen Zuschauern im Delitzscher Kultur- und Sportzentrum (KSZ). weiterlesen Spielergebnisse Wochenende 04./05.02.2012 mJA (JBL) HA Leipzig/Delitzsch – MTV Braunschweig 31:16 wJB (SL) NHV – SC Markranstädt 14:15 SL … Sachsenliga JBL …Jugend-Bundesliga Jug.-Bundesliga: Akademie gelobt Wiedergutmachung Mittwoch, 01.02.2012 - Letzte Woche im Delitzscher Kultur-und Sportzentrum hoch verloren, diese Woche die nächste Chance auf einen Sieg vor Augen: Das Team der Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch will sich in der A-Jugend-Bundesliga am Freitag um 20.30 Uhr gegen den Tabellen- letzten MTV Braunschweig für die herbe 31:38-Niederlage am letzten Freitag in gleicher Halle gegen Eintracht Hildesheim rehabilitieren. “Die Mannschaft hat einiges gutzumachen, denn letzte Woche war das eine sehr lustlose Vorstellung. Wir wollen mehr miteinander spielen, statt jeder für sich selbst”, fordert Trainer Jörg Neumann. weiterlesen
Bilder Saison 2011/12 Bilder 2011/12 Bilder 2011/12 Bilder Saison 2010/11 Bilder 2010/11 Bilder 2010/11 Letzte Spielergebnisse aller Teams Letzte Spielergebnisse aller Teams Tom Hanner (links) stand für den verletzten Max Emanuel in der Startformationen und hatte mit seinen Teamkollegen alles im Griff. Foto: Martin Glass Jan Jungandreas will zurück aufs Parkett Marcel Ulrich setzt sich am Kreis durch Comeback nach Maß: Marina Maltseva erzielte im ersten Spiel nach langer Verletzungspause in letzter Sekunde den Siegtreffer und wurde als Matchwinner gefeiert Eric Thomas im Spiel gegen den HSV Glauchau Torhüter Franz Flemming hielt in den letzten Tagen überragend und soll seine Form laut Trainer auch weiterhin bestätigen. Foto: Martin Glass Kapitän Clemens Uhlig zeigte eine durchschnittliche Wurfquote, netzte aber in der Schlussphase mehrfach ein. Foto: Martin Glass