NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V.
© nhv-concordia-delitzsch.de 2012
Website made and sponsored by Jens Teresniak
Newsarchiv - Februar 2012
28.02.2012
Bezirksliga Männer: Aufwärtstrend gefestigt
27.02.2012
Sachsenliga: Schwache SG verliert in Zwickau
26.02.2012
Loberhaie unterwegs bei Horch und Grubenlampe
26.02.2012
Frauen: Eine gute Halbzeit reicht nicht zum Sieg
26.02.2012
Weibliche A-Jugend: Den Haien die Zähne gezogen
26.02.2012
Spielergebnisse Wochenende 25./26.02.2012
25.02.2012
Akademie ringt Hamburg in der Schlussphase nieder
24.02.2012
Sachsenliga: Parkett-Bretter, die die Welt bedeuten
23.02.2012
Hamburger Meisternachwuchs gastiert in Delitzsch
20.02.2012
NHV-Seniorennachwuchs beim Fanclubturnier in Aue
14.02.2012
Sachsenliga Männer: Aufgeben? Nein danke!
13.02.2012
Verbandsliga Frauen: Sieg in letzter Sekunde
12.02.2012
Sachsenl. Männer: Dem Favoriten knapp unterlegen
12.02.2012
Spielergebnisse Wochenende 11./12.02.2012
10.02.2012
Sachsenliga Männer: Gemeinsam gg. das Triumvirat
05.02.2012
Jan Jungandreas kämpft sich zurück
05.02.2012
Weibliche B-Jugend: Platz 5 ist fest
05.02.2012
Jugend-Bundesliga: Wiedergutmachung geglückt
05.02.2012
Spielergebnisse Wochenende 05./05.02.2012
01.02.2012
Bundesliga: Akademie gelobt Wiedergutmachung
Bezirksliga Männer: Aufwärtstrend gefestigt
Dienstag, 28.02.2012 - USC Leipzig - NHV Conc. Delitzsch 27:28 (14:14)
Nachdem am vergangenen Spieltag bereits der Tabellensechste zu Hause
geschlagen wurde, musste man nun beim Drittplatzierten USC Leipzig
antreten.
Bereits vor der Partie war klar, dass ein umkämpftes Spiel werden
würde. In der 1. Hälfte sollte man dann auch schon Recht behalten. Die
Partie war sehr ausgeglichen, beide Mannschaften schenkten sich nichts.
Gerade die kompakte Abwehr der Hausherren brachte die Gäste
manchmal zur Verzweiflung. Zur Halbzeit stand es dann 14:14
unentschieden. Die Delitzscher erwischten mit Beginn der 2. Hälfte den
besseren Start und führten verdient mit 4 Toren. Diese sollten sich dann
auch als wertvolles Polster zum Ende erweisen. Am Ende hat man
verdient gewonnen. Die Mannschaft hat sich damit im Mittelfeld
festgesetzt und muss am nächsten Wochenende beim Tabellenführer
Neudorf/Döbeln antreten. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung
kann man dort aber auch die Punkte mit nach Hause nehmen.
Sachsenliga Männer: Schwache SG verliert in Zwickau
Montag, 27.02.2012 - ZHC Grubenlampe - SG DHfK/NHV 27:22 (11:7)
Michael Schneider hatte sich sein Wochenende sicherlich etwas anders
vorgestellt. Doch der Trainer von Handball-Sachsenligist SG DHfK/NHV
Delitzsch musste am Sonnabend die zweite Topspielniederlage seines
Teams binnen zwei Wochen mit ansehen und war über die Leistung
seiner Schäfchen alles andere als erbaut: "Schlecht in Angriff und
Abwehr - unsere schwächste Saisonleistung". In Zahlen ausgedrückt:
22:27 (7:11) beim ZHC Grubenlampe Zwickau.
Deutliche Worte von Schneider, der sich sonst nach Niederlagen, ganz
dem Trainerklischee entsprechend, vor die Mannschaft stellt. Doch
dieses Mal bricht er aus aus den gewohnten Bahnen, lässt seinem Frust
freien Lauf. "Keiner hat Normalform erreicht. Leider. Die Gründe dafür
werden wir intern analysieren." Ein Grund lag sicher beim Gegner. Der
ZHC steht nun einmal nicht grundlos auf Tabellenplatz zwei, agierte
erwartungsgemäß kompakt und konnte sich auf einen starken Torhüter
verlassen. Ein anderer Grund lag bei den Gästen. Kaum etwas war zu
spüren vom Tatendrang, dem Mut, der Courage von vor zwei Wochen als
Spitzenreiter Glauchau in Delitzsch taumelte, aber nicht umfiel.
Obwohl die SG auf dem Papier in Bestbesetzung auflief, ging in Zwickau
von Anfang an nicht viel zusammen. Nach zehn Minuten stand es 4:0 für
die Hausherren, während die Loberstädter noch nach ihrem Konzept
suchten. Sie sollten es das ganze Spiel lang nicht finden. Oder wie es
Schneider etwas drastisch ausdrückte: "Wir haben uns von diesem
Anfangs-Rückstand nie wieder erholt". Tatsächlich lief die Mannschaft
das ganze Spiel über einem Rückstand hinterher, näher als drei Tore
rückte sie dem ZHC nicht mehr auf die Pelle. Zwar bestand zur Halbzeit
(7:11) noch Hoffnung, die zerschlug sich aber direkt nach dem
Wiederanpfiff. Die Grubenlampions, denen hiermit inoffiziell der Titel
für den glanzvollsten Vereinsnamen verliehen wird, zogen auf 15:7
davon. Von Stund an betrieb die SG Schadensbegrenzung, ließ sich
wenigstens nicht aus der Halle bomben. "Die kämpferische Einstellung in
der zweiten Halbzeit hat gestimmt", sagte Schneider, was freilich am
Ausgang der Partie kaum etwas änderte.
Trotz der verdienten Pleite bleibt Delitzsch auf dem fünften
Tabellenplatz. Und obwohl ein Gipfelsturm nicht mehr drin ist, sieht der
Coach keine Motivationsprobleme bei seiner Mannschaft. "Wir können es
immer noch aufs Podest schaffen. Das wäre für einen Aufsteiger
sensationell." Angesichts des Restprogramms der SG ein realistisches
Ziel, was aber einem kleinen Störfaktor unterliegt. "Unsere
Leistungsträger bluten langsam aus. Wir stoßen körperlich und geistig an
unsere Grenzen", meint Schneider.
Johannes David
(c) Leipziger Volkszeitung
SG DHfK/NHV Delitzsch: Neuhäuser, Zimmer, Bräuer, Groeschel, Bönke
1, Ludwig 1, Weikert 2, Strehle 1, Schlichter 1, Thomas, Ulrich 3,
Doberenz 1, Jungandreas 10/3, Juknat 2
Die Loberhaie unterwegs bei Horch und Grubenlampe
Sonntag, 26.02.2012 - ZHC Grubenlampe - SG DHfK/NHV 27:22 (11:7)
Am frühen Nachmittag machte sich unser Fanclub erwartungsfroh auf
den übersichtlichen Weg nach Zwicke, um ein Spitzenspiel in der
Sachsenliga zu erleben.
Bevor es ernst wurde, stand jedoch Bildung auf dem Plan, wir besuchten
das Horch-Museum und waren echt begeistert von der Präsentation
sächsischer Automobilgeschichte.
Danach ging es quer durch die Stadt in das bezaubernde
Plattenbauviertel Neuplanitz.
Frühzeitig angelandet, konnten wir sogar Zweitligaluft schnappen, die
Frauen von Sachsen Zwickau spielten gegen Wismar und ließen den
Gästen keine Chance.
Nach einer herzlichen Begrüßung unserer Mannschaft ging es 19:30 Uhr
endlich los. Das heißt, das Spiel ging los, nur unsere Jungs hatten das
noch nicht richtig geschnallt. Grubenlampe legte entschlossen los und
nach einer Viertelstunde schwante uns böses. Gerade zwei Treffer
standen auf der Habenseite, bei den Gastgebern waren es bereits
sieben.
Leider brachte auch eine frühe Auszeit keine Besserung, der Angriff war
desolat und Zwickaus Keeper hielt stark. Einzig die Abwehr stand ganz
ordentlich.
Der Halbzeitstand von 11:7 schmeichelte den Gästen, denn auch
Zwickau spielte nicht überragend. Uns war klar, nur mit einer deutlichen
Steigerung im Angriff gab es eine Chance auf Punkte. Leider wurde uns
nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit sehr schnell klar, in der spärlich
gefüllten Halle ist heute nichts zu holen. Erst in der neunten Minute der
zweiten Hälfte gelang den Delitzschern der erste Treffer, da waren die
Gastgeber schon mit neun Toren in Front. Wir konnten trommeln und
anfeuern wie wir wollten, unsere Spieler hatten offensichtlich das Tore
werfen verlernt, obwohl erstmals nach langer Zeit alle Spieler an Bord
waren.
Wir waren heilfroh, als die Schlusssirene ertönte und das Endresultat
mit 27:22 noch moderat ausfiel, Zwickau ließ am Schluss etwas die
Zügel schleifen.
Ziemlich bedröppelt versammelten sich dann Spieler und Fanclub an der
Tribüne und mussten gemeinsam feststellen, das war die schwächste
Saisonleistung.
Jetzt gilt es, diese Leistung schnell zu vergessen und nächste Woche in
Döbeln das wahre Potential zu zeigen. Die Loberhaie werden das ihrige
wieder dazu tun!
(c) Hartmut www.loberhaie.de
Frauen: Eine gute Halbzeit reicht nicht zum Sieg
Sonntag, 26.02.2012 - HSV Glauchau – NHV Conc. Delitzsch 22:16 (13:5)
Eine gut gespielte Halbzeit reicht dieses Wochenende nicht zum Sieg für
die Verbandsligafrauen des NHV Concordia Delitzsch. Sie verlieren im
Auswärtsspiel gegen den Tabellenfünften, den HSV Glauchau 22:16
(13:5).
Mit einem Sieg an diesem Wochenende gegen die Glauchauerinnen
hätten die Concordinnen wieder den fünften Tabellenplatz einnehmen
können.
Jedoch fanden diese überhaupt nicht ins Spiel und die Gastgeberinnen
konnten dreimal punkten ehe die NHV-Damen den ersten Treffer
erzielten.
Viel zu statisch agierten diese im Angriff und kamen einfach nicht durch
die Glauchauer Deckung durch. Auch durch technische Fehler und
unplatzierte Würfe machten diese es sich besonders schwer. Ebenso
langsam bewegten sich die Gäste in der Defensive und ließ die
Glauchauerinnen viel zu einfach zu Torerfolgen kommen. Somit setzten
diese sich relativ schnell auf 7:2 ab. Auch die Auszeit der Delitzscher
Trainer brachte keine Verbesserung und die Glauchauerinnen konnten
sich einen immer höheren Vorsprung aufbauen. Mit einem Halbzeitstand
von 13:5 gingen beide Mannschaften in die Kabinen.
Die Trainer forderten ihre Spielerinnen auf, endlich wach zu werden und
den Gastgeberinnen es nicht zu einfach zu machen. Die Abwehr sollte
endlich aggressiver arbeiten und in der Offensive sollte häufiger im 1-1
durchgegangen werden.
Dies wurde in Halbzeit zwei dann auch umgesetzt. Durch 1-1-Aktionen
schafften es die Delitzscherinnen immer wieder sich durch die
gegnerische Deckung durchzukämpfen und Tore zu erzielen. Hingegen
wurde es den Gegnerinnen jetzt schwerer gemacht und es konnten sogar
Bälle abgefangen werden und durch schnelle Konterläufe im Tor der
Gastgeber untergebracht werden. Durch diese 180°-Wendung der Gäste
kamen diese auf 16:12 heran. In der 44. Minute nahm dann der Trainer
aus Glauchau seine Auszeit, um den Spielfluss der Concordinnen zu
unterbrechen. Dies gelang auch, denn die NHV-Frauen verwarfen wieder
Bälle und die Glauchauerinnen konnten wieder zu einfach durch die
Abwehr spazieren.
So vergingen 10 Minuten ohne Torerfolg für die Gastmannschaft, wo
hingegen die Gastgeberinnen 6mal in Folge trafen. Damit war die
Chance, das Spiel doch noch zu drehen vergeben. Dennoch gaben sich
die Frauen aus Delitzsch nicht auf und wollten wenigstens noch etwas
Ergebniskosmetik betreiben. So verwandelten sie in den letzten Minuten
noch ganze 4mal und ließ kein einziges Gegentor mehr zu.
Das Spiel der direkten Tabellennachbarn endete mit einer klaren 22:16-
Niederlage für die Frauen des NHV. Zwar konnten diese die zweite
Halbzeit mit 2 Toren gewinnen, doch war der Abstand in der ersten
Spielhälfte viel zu hoch, um das Spiel noch zu gewinnen.
Für die nächste Woche ist nur zu hoffen, dass man endlich seine alte
Form wiederfindet und das Auswärtsspiel nächste Woche gegen Turbine
Leipzig für sich entscheiden kann.
Julia Lange
NHV: Lange, Rauhut, Rohr; Robitzsch (1), Grundei (2), Farin, Holten
(7/2), Warzecha, Schulz (2), Schoof (2/1), Maltseva (1), Katzschke (1)
7-Meter: Delitzsch 3/3, Glauchau 6/7
Weibliche A-Jugend: Den Haien die Zähne gezogen
Sonntag, 26.02.2012 - NHV - HSV Mölkau Die Haie 38:17 (16:3)
Zum letzten Spiel der Saison 2011/2012 traf die wJA von NHV am
Sonntagmittag auf den HSV Mölkau. Obwohl der 2. Platz in der
Bezirksliga schon gesichert war, wollte man den ca. 70 Gästen und dem
Fanclub "Loberhaie" ein schönes Spiel zeigen. Das gelang unseren Mädels
auch. Sie spielten von Beginn an sehr temporeichen Handball und
konnten sich bis zur 18. Minute mit 8:0 absetzen. In der Deckung wurde
immer konsequent gearbeitet, aber auch im Angriff klappte diesmal fast
alles. Die Mädchen leisteten sich nur wenige Fehlwürfe und um jeden
Ball wurde gekämpft. So ging es mit einer beruhigenden Führung von
16:3 in die Kabine. Konzentriert ging es in die 2. Halbzeit, denn unsere
Mannschaft wollte sich den Sieg natürlich nicht mehr nehmen lassen.
Durch etliche Kontertore und Würfe aus der 2. Reihe konnte sich
Concordia weiter absetzen. Leider verletzte sich Denise Samland so
schwer, dass sie noch während des Spiels ins Krankenhaus musste. Gute
Besserung, Denise! In den letzten 10 Spielminuten ließ bei unserer
Mannschaft die Kraft etwas nach und Mölkau konnte noch einige Tore
erzielen. Aber das war nichts anderes mehr, als Ergebniskosmetik, denn
unsere Mädchen konnten das Spiel klar mit 38:17 für sich entscheiden.
Nach der sich anschließenden Siegerehrung bejubelte die wJA mit dem
Silberrang ihre bisher beste Saison.
NHV: Casandra Reichstein; Maria Farin 7, Julia Schröter 2, Eva Teppke 1,
Denise Samland 2, Andrea Lohse 3, Angelina Geßner 2, Laura Zwicker 1,
Laura Krüger 7, Lydia Klingner 1, Michele Quasdorf 9/2, Laura
Säuberlich 1, Sarah-Lisa Bonnick 2
Spielergebnisse Wochenende 25./26.02.2012
Männer (SL)
ZHC Grubenlampe – SG DHfK/NHV Delitzsch
27:22
Männer (BL)
USC Leipzig – NHV
27:28
Frauen (VL)
HSV Glauchau – NHV
22:16
mJA (JBL)
HA Leipzig/Delitzsch – HSV Hamburg
34:25
mJC (BL)
spielfrei
mJD (BL)
spielfrei
mJE (KL)
spielfrei
wJA (BL)
NHV – HSV Mölkau
38:17
wJB (SL)
spielfrei
wJC (KL)
spielfrei
wJD (KL)
spielfrei
SL … Sachsenliga
VL … Verbandsliga
JBL …Jugend-Bundesliga
BL … Bezirksliga
KL … Kreisliga
Akademie ringt Hamburg in der Schlussphase nieder
Samstag, 25.02.2012 - HA Lpz./Delitzsch - HSV Hamburg 34:25 (14:14)
Die Handball-Akademie hat
ihr Heimspiel gegen den
Nachwuchs des Deutschen
Meisters HSV Hamburg in
der A-Jugend-Bundesliga
mit 34:25 (14:14)
gewonnen. In einer
durchgehend engen Partie
setzten sich die Hausherren
dank einer Leistungs-
steigerung erst in der
Schlussphase durch. Beste Akademie-Werfer vor rund 200 Zuschauern im
Delitzscher KSZ waren Clemens Uhlig und Tom Hanner mit je sechs
Treffern.
weiterlesen
Sachsenliga: Parkett-Bretter, die die Welt bedeuten
Freitag, 24.02.2012 - Handball-Sachsenligist SG DHfK/NHV Delitzsch
muss morgen zum Tabellenzweiten ZHC Grubenlampe Zwickau
Zwei Wochen nach der bitteren Heimpleite gegen Spitzenreiter
Glauchau kehren die Handballer der SG DHfK/NHV Delitzsch morgen
wieder auf die Sachsenliga-Bühne zurück. Und die Aufgabe wird kaum
einfacher, spielt die Mannschaft von Trainer Michael Schneider doch
beim Ranglistenzweiten ZHC Grubenlampe in Zwickau auf den Parkett-
Brettern, die die Welt bedeuten.
Das Hinspiel geistert immer noch durch die Köpfe dies- und jenseits des
Lobers, nahm seinen Platz in den Annalen der Beckerhalle direkt nach
dem Abpfiff ein. Die Zahlen 13:13 tropften nach 60 Minuten in blutroten
Lettern von der Anzeigetafel hinab. "So ein Unikum wird's wohl nicht
wieder geben", meint Schneider. Auch nicht, wenn die beiden besten
Abwehrreihen der Liga am Sonnabend erneut aufeinanderprallen?
"Sicherlich wird die Defensive wieder einiges dominieren, aber es wird
schon jeweils weit über die 20 Tore hinausgehen", lautet die Weissagung
des SG-Trainers bevor der erste Vorhang fällt. "Nichtsdestotrotz ist
Grubenlampe ein harter Brocken."
Der ZHC verfügt über eine bestens eingespielte, kompakte Truppe. Das
ist nicht nur am Theater von Vorteil, sondern auch im Handball. "Mit
Michael Hätterich haben sie in dieser Saison außerdem noch eine ganz
neue Qualität dazu gewonnen", sagt Schneider über seinen
Vornamensvetter, der beide Halbpositionen beherrscht, folglich in
verschiedene Rollen zu schlüpfen vermag.
Endlich mal keinen großen Rollentausch brauchen die Delitzscher
morgen zu vollführen. Zum ersten Mal in der Rückrunde hat Intendant
Schneider sein gesamtes Feldspieler-Ensemble beisammen. Dafür fehlt
Torwart-Routinier Stephan Sarközi, so dass Jüngling Max Neuhäuser viel
Verantwortung erwartet. "Er kann auch ohne ,Közi' im Rücken gute
Spiele machen", sagt sein Trainer. Na dann: Toi, toi, toi!
Johannes David
(c) Leipziger Volkszeitung
Hamburger Meisternachwuchs gastiert in Delitzsch
Donnerstag, 23.02.2012 - Die Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch
empfängt am
Samstagabend den HSV
Hamburg in der A-Jugend-
Bundesliga. "Wir haben die
letzten Wochen sehr
konzentriert und viel
trainiert. Die gezeigten
guten Leistungen möchten
wir auch auf dem Parkett
mit einem Sieg vor
eigenem Publikum
bestätigen", fordert Coach Jörg Neumann. Anpfiff ist um 19 Uhr im
Delitzscher Kultur- und Sportzentrum.
weiterlesen
Linktipp: Programmheft 25.02.2012
NHV-Seniorennachwuchs beim Fanclubturnier in Aue
Montag, 20.02.2012 - Am 18.02.2012 war es endlich so weit, die Recken
des Seniorennachwuchses des NHV Concordia Delitzsch stellten sich
einer echten Bewährungsprobe.
In der (diesmal nicht ganz ausverkauften) Erzgebirgshalle warteten
sieben anspruchsvolle Turniergegner, darunter eine österreichische
Auswahl.
Bereits früh um sechs Uhr trafen wir uns zur gemeinsamen Abfahrt, hoch
motiviert, austrainiert und mit guter Laune. Die knapp zweistündige
Fahrt verlief störungsfrei, so dass wir pünktlich um acht in Lößnitz
vorfuhren.
Begleitet vom Fanclub Loberhaie (!) hielten wir Einzug in die Arena,
aufs freundlichste begrüßt von den Gastgebern.
Nachdem wir strategisch wichtige Punkte in der Halle besetzt hatten,
ging es an die Vorbereitung, der dann die offizielle Eröffnung folgte.
Neben uns Handballgöttern wurden folgende Teams begrüßt:
Sponsorenauswahl EHV Aue, Fanclub Victoria 96 EHV Aue, Fanclub Pirna,
Fanclub Plauen, PSV Schwarzenberg (Berggeister), Fanclub des Dessau-
Roßlauer HV und eine österreichische Fanauswahl.
Unterstützt vom ohrenbetäubenden Lärm der „Loberhaie“ startete
unsere Auswahl mit dem dritten Spiel des Tages gegen die
„Berggeister“. Begeisternder Handball, Dynamik, taktische Disziplin -
dem hatten die Jungs und Mädels aus dem Gebirge nichts
entgegenzusetzen. Nach 2x10 Min. stand es fest, mit 9:0 siegten wir im
ersten Gruppenspiel und stellten damit den Rekord des Turniers auf, zu
Null siegte niemand mehr.
Berauscht von dieser außergewöhnlichen Leistung gingen wir das
nächste Gruppenspiel an, diesmal gegen die Sponsorenauswahl Aue. In
dieser Begegnung wurde mit harten Bandagen gekämpft, es flogen die
Fetzen und die Spieler. Trotzdem mussten wir uns den Viertelprofis aus
dem Erzgebirge beugen und verloren mit 10:4.
Nach einer harschen Ansprache unseres Trainers ging noch einmal jeder
in sich, um die Chance auf das Halbfinale im letzten Gruppenspiel zu
nutzen.
Was soll ich sagen, es wurde eine spielerische Glanzvorstellung. Die
ebenfalls ambitionierten Plauener wurden durch eine konsequente
Abwehr und überlegtes Angriffsspiel unsererseits von einer Verlegenheit
in die andere gestürzt. Am Ende hieß es 9:4 für den Seniorennachwuchs
des NHV, das Halbfinale war erreicht und Platz vier gesichert.
Jetzt kamen aber die ganz dicken Brocken. Im Halbfinale ging es im
ersten internationalen Vergleich unserer Mannschaft gegen die Auswahl
Österreichs. Echte Handballer, alle fast zwei Meter groß und wieselflink,
da hatten wir schon ein paar kleine Nachteile. Das Endergebnis von 5:18
schmeichelte zwar den Alpenländlern, aber verdient war es schon.
Im letzten Spiel ging es für uns dann um Platz drei. Unser zu diesem
Zeitpunkt schon etwas dezimiertes Team musste die letzten Kräfte
mobilisieren und hatte sich vorgenommen, den Jungspunden aus Pirna
möglichst lange Paroli zu bieten. Wir gingen sehr engagiert zu Werke
und konnten im normalen Spiel gut mithalten. Leider waren uns die
Gegner in punkto Schnelligkeit deutlich überlegen (wir spürten nun doch
unsere doppelt so vielen Jährchen, die wir auf dem Buckel hatten), so
dass wir das Konterspiel nicht wirksam unterbinden konnten. Als uns die
Schlusssirene erlöste, stand es 7:13 für Pirna. Trotzdem waren wir nicht
unzufrieden und feierten ausgelassen mit unserem Fanclub einen
beachtlichen 4. Platz.
Das Finale zwischen dem Sponsorenteam des EHV Aue und Österreich
entschieden nach engem Spiel die Gäste aus Österreich.
Nach einer emotionalen Siegerehrung und diversen Bierchen ging es
dann erschöpft aber gut gelaunt nach Delitzsch zurück.
Fazit: Ein Turnier, das sehr gut organisiert war (Respekt Jockel), eine
Delitzscher Mannschaft, die sich nach dem letzten Turnier in Dessau
deutlich verbessert zeigte und keine Verletzten – rundum gelungen!
Fotos in Kürze auf www.loberhaie.de
(c) Hartmut Sommerfeldt
Sachsenliga Männer: Aufgeben? Nein danke!
Di, 14.02.2012 - SG DHfK/NHV Delitzsch - HSV Glauchau 26:28 (15:15)
Die beste Defensive der
Liga konnte der besten
Offensive der Liga nicht
ganz widerstehen: Die SG
DHfK/NHV Delitzsch hat
das Topspiel der
Sachsenliga gegen den HSV
Glauchau am Sonntagabend
nach großem Kampf mit
26:28 (15:15) verloren. Um
die 350 Zuschauer,
darunter ein Häufchen überaus lautstarker Gästefans, sorgten für eine
wunderbare Kulisse.
Die Partie hatte einfach alles. Traumhafte Spielzüge, knisternde
Emotionen, unbändigen Einsatzwillen. Mehr geht nicht, naja vielleicht
noch eine Sache: "Ich denke beide Seiten haben ein tolles Spiel gezeigt,
wenn die Schiedsrichter auch noch so gut gewesen wären, wäre es
perfekt gewesen", sagte SG-Coach Michael Schneider nach dem Abpfiff.
Jaja, die Entscheidungen des unparteiischen Gespanns sorgten mal
wieder hüben wie drüben für Zündstoff, entscheidend dürfte jedoch ein
objektiv messbarer Faktor gewesen sein: Der wesentlich
ausgeglichenere, breitere Glauchauer Kader. "Dagegen fehlen uns die
Alternativen. Die Jungs spielen absolut am Limit. Das geht eben nicht 60
Minuten lang", erklärte Schneider.
So lief das Duell der Giganten von der ersten Sekunde an auf einen
Abnutzungskampf hinaus. Delitzsch deckte gegen den gewaltigen HSV-
Rückraum gezwungenermaßen sehr offensiv, was die Gäste zunächst vor
einige Probleme stellte. Vorne trieb der überragende Matze Strehle
seine Mannschaft unaufhörlich an, überzeugte als Passgeber und
Vollstrecker, traf allein im ersten Durchgang acht mal. Neben Strehle
begannen mit Matthias Juknat und Ivo Doberenz zwei etatmäßige
Spielmacher im Rückraum, was die Hausherren die feinere Klinge
schlagen ließ.
Aber Glauchau, mit vier tschechischen Legionären bis an die Zähne
bewaffnet, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, auch nicht vom anfangs
stark haltenden Max Neuhäuser. Im Stile einer Klasse-Mannschaft bissen
sie sich förmlich am Spiel fest und waren spätestens Mitte der ersten
Halbzeit in Delitzsch angekommen. Nun wogte nicht nur die Führung hin
und her, auch die beiden Übungsleiter erreichten Betriebstemperatur.
Die Herren Schneider (Michael, SG) und Schneider (Thomas, HSV)
eröffneten einen Neben- kriegschauplatz, lieferten sich einen
gestenreichen Austausch verbaler Nettigkeiten. Zankapfel: natürlich
einige sinnfreie Schiedsrichterentscheidungen.
Kraftraubenderweise kam hinzu, dass die Referees mit immer neuen
Zwei-Minuten-Strafen die Gemüter zu beruhigen suchten. Die
Konstellation Sieben gegen Sieben gab es ungefähr so oft wie einen
Eisbecher in der Hölle. Auch hier spielten den Glauchauern die Untiefen
ihrer Bank in die Karten. "Deswegen habe ich auch nie vom Aufstieg
gesprochen. Wenn wir uns oben etablieren wollen, müssen wir personell
nachlegen", forderte Schneider, den Blick bereits auf die neue Saison
gerichtet. Denn direkt nach dem Seitenwechsel schienen die Delitzscher
platt wie ein Trecker-Reifen, leisteten sich viele einfache und
überhastete Ballverluste. Außerdem stellten sich die Gäste immer
besser auf die SG-Offensive ein, wo im Abschluss fast alles über Strehle,
Jacob Schlichter und Jan Jungandreas ging. Letzterer trumpfte nach
zweimonatiger Verletzungspause in Halbzeit zwei auf, als wäre er nie
weggewesen. Doch es reichte nicht.
Fünf Minuten vor dem Ende führte Glauchau mit 28:23, war die Partie
praktisch gegessen. Und auch wenn die Delitzscher auf dem Zahnfleisch
krochen, aufgeben kam ihnen nicht in den Sinn und sie taten zumindest
noch etwas für das Ergebnis. "Ich kann den Jungs nur ein riesiges
Kompliment machen", lobte Micha Schneider hinterher. "Wir wollten
heute gewinnen, aber es hat nicht sollen sein. Was die Mannschaft
Woche für Woche leistet, ist absolut top. Das sollte endlich mal jemand
honorieren." Tun wir doch, Herr Schneider. Nebenbei bemerkt steht in
zwei Wochen das nächste Spitzenspiel für seine Mannschaft beim
Ligazweiten ZHC Grubenlampe an. Bis dahin dürften die Jungs sich
körperlich und geistig von der Schlacht gegen Glauchau erholt haben.
Johannes David
(c) Leipziger Volkszeitung
SG Delitzsch: Neuhäuser, Sarközi; Bräuer 1, Fuhrmann, Bönke, Strehle 9,
Schlichter 7, Thomas, Ulrich 1, Doberenz, Juknat 1, Jungandreas 7
Linktipp: 51 Bilder vom Spiel gegen HSV Glauchau
Verbandsliga Frauen: Sieg in letzter Sekunde
Montag, 13.02.2012 - NHV C. Delitzsch - VfL Waldheim 54 23:22 (8:12)
An diesem Sonntag
konnten die
Verbandsligafrauen des
NHV in eigener Halle
einen knappen 23:22-Sieg
gegen die Gäste aus
Waldheim erkämpfen.
Das Hinspiel endete
unglücklicherweise durch
ein 7-Meter-Tor der
Waldheimerinnen in
letzter Sekunde unentschieden, deshalb war man fest entschlossen das
Rückspiel mit zwei Punkten für sich zu entscheiden.
Doch nur schleppend kamen die Delitzscherinnen ins Spiel und so
mussten sie anfangs einem 1:4-Rückstand hinterher laufen. Durch zu
viele technische Fehler und Fehlwürfe im Angriff machten es sich die
NHV-Frauen besonders schwer. Auch in der Defensive ließen sie die
Gäste zu einfach zu Torwürfen kommen. So verlief die erste Halbzeit
nicht so gut für die Gastgeberinnen und die Waldheimerinnen gewannen
immer mehr an Sicherheit. Bei einem Stand von 8:12 ging es für beide
Mannschaften in die Kabinen.
Das Spiel war noch nicht verloren, schließlich gibt es zwei Halbzeiten
und 4 Tore sind beim Handball nicht viel. Dennoch mussten die
Concordinnen einen Zahn zulegen. Zwar spielten sie in der Offensive
cleverer und es kam immer wieder eine Spielerin zu einer guten
Wurfposition, jedoch wollte der Ball heute irgendwie nicht im Tor
landen, entweder landete dieser am Pfosten oder man warf die
gegnerische Torhüterin warm. Dadurch konnten sie den Abstand anfangs
auch nicht verkürzen (10:14, 12:16). In der 47. Minute nahm die
heimische Trainerin eine Auszeit, um nochmal allen ins Gewissen zu
reden und auf die eigenen Stärken zu vertrauen. Jeder wollte das Spiel
endlich herumreißen und mit dem gemeinsamen Ausschrei des
Mannschaftsmottos ging es weiter. Endlich stand man in der Abwehr
besser und nutzte schnelle Konterläufe, um den Rückstand zu verkürzen
(15:18). Dadurch wurden die Waldheimerinnen unsicherer und schlossen
nicht mehr konsequent ab. Das Spiel wurde aggressiver und immer
wieder musste eine Spielerin aus Waldheim das Parkett verlassen. Die
Delitzscherinnen nutzten dieses Überzahlspiel und die damit
entstehenden Lücken und trafen nun endlich das gegnerische Tor. So
konnten sie in kurzer Zeit bis auf ein Tor aufschließen (18:19). Dennoch
vergab man auch in dieser Phase die 7-Meter und konnte somit nicht
gleichziehen. Den Gästen gelang es nochmals einen Zwei-Tore-Abstand
herzustellen, doch haben die NHV-Frauen Blut geleckt und gaben sich
jetzt nicht so einfach geschlagen und holten wieder auf. Bei einem
Stand 21:21 nahm der Trainer der Waldheimerin seine Auszeit
(56. Minute). Jetzt hieß es für die Gastgeberinnen nochmal fighten, um
zwei Punkte nach Hause zu holen und das taten sie auch.
Der Deckung arbeitete hochkonzentriert und konnte den Torwurf der
Waldheimerinnen abwehren und zu einem Gegenangriff umwandeln. Der
Ball landete im gegnerischen Tor und man ging mit einem Tor plus in
Führung. Jedoch hatten die Gäste noch genügend Zeit für einen Angriff,
welchen sie nutzten und wieder gleichzogen. Es waren nur noch
Sekunden zu spielen und die Concordinnen mussten jetzt schnell sein.
Die gegnerische Abwehr war noch nicht wieder richtig sortiert und das
nutzten die NHV-Frauen durch eine schnell ausgeführte Mitte. Marina
Maltseva, welche nach langer Verletzungspause das erste Mal wieder
einsatzfähig ist, platziert den Ball präzise im unteren Eck des Tores und
wirft damit das Siegestor für ihre Mannschaft und die
Verbandsligafrauen gewinnen in letzter Sekunde ein hart umkämpftes
Spiel.
Julia Lange
NHV: Lange, Rauhut, Rohr; Robitzsch, Grundei, Schwenckner, Donath,
Holten (4), Warzecha (2), Schulz (9), Schoof (2/1), Maltseva (4),
Katzschke (2)
7-Meter: Delitzsch 1/5, Waldheim 2/3
Sachsenliga Männer: Dem Favoriten knapp unterlegen
So, 12.02.2012 - SG DHfK/NHV Delitzsch - HSV Glauchau 26:28 (15:15)
Wenn man gegen den
Tabellenführer und großen
Aufstiegsfavoriten nach
großem Kampf mit lediglich
zwei Toren verliert, ist das
ehrenwert. Punkte gibt es
leider dennoch nicht und
so steht die SG DHfK/NHV
Delitzsch am Sonntagabend
erstmals in dieser Saison
nach einem Heimspiel mit
leeren Händen da.
Spielbericht folgt
Linktipp: 51 Bilder vom Spiel gegen HSV Glauchau
Spielergebnisse Wochenende 11./12.02.2012
Männer (SL)
SG DHfK Lpz/ NHV Delitzsch – HSV Glauchau
26:28
Männer (BL)
NHV – SG LVB Leipzig III
30:25
Frauen (VL)
NHV – VfL Waldheim 54
23:22
mJA (JBL)
HSV Insel Usedom – HA Leipzig/Delitzsch
25:29
mJC (BL)
spielfrei
mJD (BL)
spielfrei
mJE (KL)
spielfrei
wJA (BL)
spielfrei
wJB (SL)
spielfrei
wJC (KL)
spielfrei
wJD (KL)
spielfrei
SL … Sachsenliga
VL … Verbandsliga
JBL …Jugend-Bundesliga
BL … Bezirksliga
KL … Kreisliga
Sachsenliga Männer: Gemeinsam gegen das Triumvirat
Freitag, 10.02.2012 - Da möchte man kein Hallensprecher sein. David
Kylisek, Vaclav Toman und Rostislav Bruna heißen die drei Topscorer des
HSV Glauchau, die ihre Mannschaft an die Spitze der Sachsenliga
geballert haben. Am Sonntag schaut das tschechische Triumvirat nebst
Kollegen in der Artur-Becker-Halle vorbei, bittet ab 17 Uhr die SG
DHfK/NHV Delitzsch zum Tanz.
Die Hausherren, als Aufsteiger sensationell auf Platz vier, könnten dabei
mit einem Sieg wieder für extrem enge Verhältnisse im oberen Drittel
der Tabelle sorgen. Liest sich simpel und geht runter wie Öl, dürfte
jedoch eine echte Herkules-Aufgabe sein. Mal wieder muss SG-Coach
personell jonglieren, mal wieder gerät der Rückraum zur Großbaustelle.
Andi Weikert fehlt auf alle Fälle, Jens Groeschel und Matze Strehle sind
angeschlagen, bei Kreisläufer Marcel Ulrich entscheidet sich ein Einsatz
erst morgen. Doch über die Misere legt sich ein Name wie ein
Silberstreif am Horizont: Jan Jungandreas. Nach zweimonatiger
Verletzungspause steht der 24-Jährige am Sonntag endlich wieder im
Kader. "Für mehr als einen Kurzeinsatz wird es aber noch nicht reichen",
nimmt Schneider der Hoffnung etwas Schimmer. "Maximal 20 Minuten",
will er den Linkshänder bringen.
Abgesehen von den eigenen Problemen gibt es da ja noch einen Gegner,
der zuletzt kannibalisierend durch die Liga zog, die Konkurrenz
reihenweise verputzte. "Wir müssen ihren Rückraum in den Griff
kriegen, keine Lücken zulassen", so Schneider. Auch Delitzsch hat in
dieser Saison schon zweimal gegen Glauchau verloren (im Pokal und in
der Liga).
Angesichts dieser scheinbaren Übermacht ziehen die SG-Oberen alle
Register, wollen den Gast mit einer vollen Halle beeindrucken. Noch gibt
es einige rabattierte Karten zum Preis von 1,50 Euro beim Heko-
Schlüsselservice, Eilenburger Straße 71. "Wir müssen an unsere Grenzen
gehen und darüber hinaus. Da wäre es natürlich schön, wenn uns viele
Zuschauer nach vorne pushen", sagt Schneider. Außerdem dürfte es den
Hallensprecher ungemein freuen, wenn er möglichst selten seine
Tschechisch-Kenntnisse hervorkramen muss.
Johannes David
(c) Leipziger Volkszeitung
Linktipp: Programmheft 12.02.2012
Jan Jungandreas kämpft sich zurück
Sonntag, 05.02.2012 - Es passierte am 11. Dezember in der zweiten
Halbzeit beim Spiel seiner SG
DHfK/NHV Delitzsch gegen
Kamenz: Nach einem
Zweikampf löste sich bei Jan
Jungandreas ein Lungenflügel
vom Brustfell. Fast zwei
Wochen musste der SG-Spieler
anschließend in die Klinik,
konnte sie erst Heiligabend
wieder verlassen. Jetzt
trainiert er für sein Comeback
in der Sachsenliga.
Daran war kurz vor Weihnachten überhaupt nicht zu denken. Da mussten
die Ärzte erstmal die zusammengefallene Lunge retten. „Das war nicht
angenehm mit den Schläuchen in der Brust und eine sehr ernste Lage für
mich. Doch es muss schon mehr passieren, bevor ich mit dem Handball
aufhöre.“ Wer’s nicht glaubt: Beim 28:27-Sieg im Unglücksspiel warf der
bis dahin beste SG-Torschütze der Saison insgesamt acht Tore.
Die Lunge ist inzwischen wieder angewachsen und die Lust auf Handball
kein Stück geschrumpft. So konnte der 24-Jährige letzte Woche ins
Training fürs Comeback einsteigen – mit Lauf- und Krafteinheiten. „Mir
geht’s gut, ich habe keine Probleme. Die Gefahr für die Lunge ist auch
nicht größer als vorher. Aber ich mach mir keinen Stress. Vielleicht
reicht die Luft für 20 Minuten gegen Glauchau.“ In einer Woche gegen
den aktuellen Tabellenführer könnte er seinem Team im Kampf um den
Klassenerhalt helfen. „Den wollen wir so schnell wie möglich klar
machen. Aber sogar bis Platz zwei ist alles möglich für uns.“ Die Fans in
Delitzsch dürfen sich also auf den alten Jan Jungandreas freuen.
(c) Stefan Waldert
Weibliche B-Jugend: Platz 5 ist fest
Sonntag, 05.02.2012 - NHV C. Delitzsch – SC Markranstädt 14:15 (6:10)
Nachdem die B-Concordinnen eine Woche zuvor gegen den Spitzenreiter
HC Leipzig mit 9:28 Toren sehr deutlich verloren hatten, wollten sie sich
am letzten Spieltag der Sachsenliga noch einmal von ihrer besten Seite
zeigen. In eigener Halle, vor ca. 65 Zuschauern, empfingen sie den SC
Markranstädt, der in der Tabelle zwei Plätze hinter dem NHV steht.
Die Begegnung begann auf Augenhöhe. Die ersten fünf Minuten verliefen
torlos, der erste Ball landete im Delitzscher Kasten, ebenso der zweite.
Die NHV-Mädels leisteten sich technische Fehler, die es den Piranhas
ermöglichten, in Führung zu gehen. Bis zur Halbzeitpause änderte sich
daran nichts. Die Concordinnen warfen die Bälle wortwörtlich weg und
liefen sich an der kompakten Markranstädter Deckung fest. Mit einem 4-
Tore-Rückstand gingen sie nach dem Halbzeitpfiff in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel begannen die Gastgeberinnen dann endlich mit
der Aufholjagd. Doch entweder scheiterten sie an der sehr gut
aufgelegten Markranstädter Torfrau oder sie waren zu ungeduldig beim
Abschluss und testeten die Standfestigkeit der Pfosten sowie die
Nervenstärke der anwesenden Fans. Am Ende mussten die Concordinnen
dieses Spiel knapp mit nur einem Tor verloren geben. Die Piranhas
feierten ihren Sieg entsprechend, hatten sie doch das Hinspiel deutlich
verloren und sich nun revanchiert.
Nach drei Niederlagen in Folge beendet die weibliche B-Jugend des NHV
die Saison auf dem 5. Platz der Sachsenligatabelle, Markranstädt
schaffte es mit diesem Sieg auf Platz 6.
NHV: Lisa Beyer; Johanna Müller, Sophie Ogrodowski, Lisa Roos, Valeska
Lange (1), Natalie Marquar, Laura Krüger (2), Elsa Aschenbach, Sarah
Seifert (5), Michele Quasdorf (6/2), Laura Säuberlich, Sophie Spitzka
Jugend-Bundesliga: Wiedergutmachung geglückt
Sonntag, 05.02.2012 - HA L./Delitzsch - MTV Braunschweig 31:16 (18:8)
Die Handball-Akademie
Leipzig/Delitzsch hat ihr
Heimspiel in der A-Jugend-
Bundesliga gegen den
Tabellenletzten MTV
Braunschweig hoch mit
31:16 (18:8) gewonnen.
Damit leisteten die
Sachsen eine Woche nach
der enttäuschenden 31:38-
Niederlage geben
Hildesheim Wiedergutmachung bei den eigenen Zuschauern im
Delitzscher Kultur- und Sportzentrum (KSZ).
weiterlesen
Spielergebnisse Wochenende 04./05.02.2012
mJA (JBL)
HA Leipzig/Delitzsch – MTV Braunschweig
31:16
wJB (SL)
NHV – SC Markranstädt
14:15
SL … Sachsenliga
JBL …Jugend-Bundesliga
Jug.-Bundesliga: Akademie gelobt Wiedergutmachung
Mittwoch, 01.02.2012 - Letzte Woche im
Delitzscher Kultur-und Sportzentrum hoch
verloren, diese Woche die nächste Chance
auf einen Sieg vor Augen: Das Team der
Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch will
sich in der A-Jugend-Bundesliga am
Freitag um 20.30 Uhr gegen den Tabellen-
letzten MTV Braunschweig für die herbe
31:38-Niederlage am letzten Freitag in
gleicher Halle gegen Eintracht Hildesheim
rehabilitieren.
“Die Mannschaft hat einiges
gutzumachen, denn letzte Woche war das
eine sehr lustlose Vorstellung. Wir wollen
mehr miteinander spielen, statt jeder für
sich selbst”, fordert Trainer Jörg Neumann.
weiterlesen