NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V.
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Newsarchiv - November 2011 (01. - 13.11.)
Zu den News vom 14. - 30.11.2011
14.11.2011
Frauen: Gute erste Halbzeit beim Tabellenführer
13.11.2011
Fanclub Loberhaie unterwegs in Riesa
13.11.2011
Weibl. A-Jugend: Premierensieg beim Tabellenführer
13.11.2011
Spielergebnisse Wochenende 12./13.11.2011
12.11.2011
Erfolgreiche Bundesliga-Premiere in Delitzsch
08.11.2011
Bundesliga-Handball zurück in Delitzsch!
08.11.2011
Männer: Vierter Sieg im 7. Spiel und vierter Platz
07.11.2011
Frauen: Sieg selbst aus der Hand gegeben
07.11.2011
Weibliche B-Jugend: Mit Kampfsieg auf Platz 3
07.11.2011
Männliche C-Jugend: Punkt verschenkt
07.11.2011
Männliche D-Jugend II: Niederlage gegen Ersten
07.11.2011
Männliche D-Jugend I: Sieg beim Letzten
07.11.2011
Spielergebnisse vom Wochenende 05./06.2011
06.11.2011
+++ NEWS-FLASH +++
04.11.2011
Männer Sachsenliga: Die Spuren der Schlacht
01.11.2011
Männer Sachsenliga: Seeschlacht ohne Sieger
01.11.2011
Frauen: Grandioser Endspurt sichert Heimsieg
01.11.2011
Männer Bezirksliga: Noch nicht konstant genug
01.11.2011
Weibl. A-Jugend: Ungefährdeter Sieg gegen Taucha
01.11.2011
Max Emanuel führt DHB-Auswahl auf Platz 2
Frauen: Gute erste Halbzeit beim Tabellenführer
Montag, 14.11.2011 - HSV Mölkau/Die Haie - NHV 26:18 (10:9)
Die Frauen des NHV Concordia Delitzsch verloren am Sonntag beim
Tabellenführer HSV Mölkau mit 26:18 (10:9). Mit dem Willen, das
Bestmögliche zu erreichen und dem Favoriten vielleicht doch einen
Punkt abnehmen zu können, fuhren die NHV-Frauen nach Mölkau.
Diesmal begann diese Begnung sehr ausgeglichen und keine der beiden
Mannschaften konnte sich absetzen (1:1, 2:2). Doch technische Fehler
im Angriff der Delitzscherinnen nutzten die Gastgeberinnen, um durch
schnelle Gegenangriffe Bälle im gegnerischen Tor unterzubringen und so
mit drei Toren in Führung zu gehen.
Die eigene Abwehr arbeitete aber sicher und die Gäste konnten sich hier
auch einige Bälle erkämpfen. Es entwickelte sich eine sehr faire Partie,
in der die Frauen aus Mölkau immer eine Nase vorne hatten. Auch
machten es sich die Concordinnen selbst manchmal schwer, denn einige
100%ige wurden verworfen. Jedoch ließen sie die Köpfe nicht hängen
und kämpften weiter um jeden Ball. Durch diesen enormen Kampfgeist
schafften sie es auch sich ein zwei Minuten vor Schluss auf 9:9 heranzu-
arbeiten. Zwar schafften es die HSV-Frauen vor dem Halbzeitpfiff noch
einen Treffer zu erzielen, doch der Siegeswille der Gäste war geweckt.
Dennoch kommt es manchmal anders als man denkt. Die Damen aus
Mölkau agierten nämlich plötzlich mit zwei Kreisspielern und den NHV-
Frauen fiel es sichtlich schwer sich darauf einzustellen. So konnten die
Gastgeberinnen wieder drei Tore auf der Habenseite verbuchen und
gingen mit 13:9 in Führung. Auch in der Offensive lief in dieser Halbzeit
für die Delitzscherinnen nicht alles wie gewollt. Häufig wurde zu
unplatziert geworfen oder sogar die Torhüterin angeworfen. Um das
Spiel der Mölkauerinnen in ihrem Angriff zu stören, agierte man jetzt
sehr offensiv, doch auch hier nutzten die HSV-Frauen durch viel
Laufbereitschaft entstehende Lücken und kamen zu Torerfolgen.
Trotz dem ersichtlichen Kampfgeist schafften es die Frauen des NHV
nicht, den Abstand nochmal einzuholen. Dafür waren 18 verwandelte
Bälle einfach zu wenig und man verlor beim derzeitigen Tabellenersten
mit 26:18.
In zwei Wochen treten die Concordinnen wieder in der Artur-Becker-
Halle gegen SV Schneeberg an und hoffen vielleicht hier einen Sieg
einholen zu können.
NHV: Lange, Rohr, Rauhut; Robitzsch, Grundei (3), Donath (1), Holten
(2), Schwenckner, Warzecha (1), Schulz (6/1), Schoof (3), Katzschke (2)
7-Meter: Delitzsch 1/2, Mölkau 1/1
Fanclub Loberhaie unterwegs in Riesa
Sonntag, 13.11.2011 - SC Riesa - SG DHfK/NHV 26:29 (15:13)
Die Sachsenliga-Begegnung gestern Abend in Riesa könnte unter der
Überschrift „Was für ein Spiel“ stehen.
Die „Loberhaie“, gestärkt nach einem Besuch im Riesaer Nudelmuseum,
hatten sich das Ziel gesetzt, diese Auswärtsbegegnung zum Heimspiel zu
machen. Das ist im vollen Umfang gelungen, auf der Tribüne hatten wir
frühzeitig gesiegt.
Auf dem Parkett der Riesaer WM-Halle sah es dagegen lange Zeit nicht
so aus.
Das durch Verletzungen personell geschwächte Team musste bereits
nach 45 Sekunden einen weiteren Spieler den Ärzten überantworten,
Nico Ludwig zog sich wohl eine Handverletzung zu. Danach wogte das
Spiel hin und her, immer wieder gestört durch zahlreiche Zeitstrafen,
die das Schieriduo sehr freizügig auf beiden Seiten verteilte. In dieser
Phase kamen die Riesaer mit der Situation besser klar und nutzten vor
allem das fehlerhafte Angriffsspiel unseres Teams für erfolgreiche
Konter. So erarbeiteten sich die Gastgeber immer wieder einen zwei –bis
drei Torevorsprung. Trotzdem blieb das Spiel eng und zur Halbzeitpause
waren wir weiter zuversichtlich, dass ein Auswärtssieg drin ist. Mit 15:13
für Riesa ging es in die Pause.
Mit Wideranpfiff machte das SG-Team klar, das es sich nicht geschlagen
geben wollte. Mit Tempo wurde der Zweitorerückstand schnell aufgeholt
und mit dem nächsten Konter war die Führung in Reichweite. Jetzt
allerdings griff das Schierigespann ein und wollte wohl seinen Sinn für`s
Ungewöhnliche zeigen. Weikert wurde in dieser Situation von der
Riesaer Abwehr hart attackiert, aber an Stelle eines Freiwurfes
entschieden die Unparteiischen auf Stürmerfoul. Daraus folgte auf
Delitzscher Seite verständliche Aufregung und es setzte zwei Zeitstrafen
wegen Meckerns. Sekunden später, Riesa war im Angriff, ging die
Zeitstrafenorgie weiter und aus welchen Gründen auch immer wurden
weitere zwei Gästespieler vom Feld gestellt. Jetzt standen zwei SG-
Spieler (Jungandreas, Weikert) sechs Riesaern gegenüber und ich muss
sagen, sie haben sich clever angestellt und nur zwei Gegentreffer
zugelassen.
Mit Wut im Bauch und großem Kampfeswillen kamen unsere Jungs nach
dieser Aktion wieder ins Spiel und erarbeiteten sich mehr und mehr
Spielvorteile. Leider kam eine weitere Verletzung dazu, Weikert
verletzte sich am Fuß und die Alternativen auf der Bank tendierten
gegen Null. Wie jetzt aber die Mannschaft, angetrieben von unserem
Fanclub, mit Tempo und Einsatz spielte, nötigte uns Hochachtung ab. In
den letzten zehn Minuten wurde das Spiel gedreht, die Riesaer hatten
offensichtlich konditionelle Probleme und spielten jetzt sehr fehlerhaft.
Trotz personeller Probleme ließen sich unsere Spieler den Sieg nicht
mehr aus der Hand nehmen und siegten unter dem Jubel der Delitzscher
Fans mit 29:26.
Danke Jungs!
(c) Hartmut www.loberhaie.de
Für die SG DHfK Leipzig/NHV Concordia Delitzsch spielten:
Tor: Stephan Sarközi(1.-30. Und 42.-60.); Max Neuhäuser(31.-42.);
Feld: Marcel Ulrich(4 Tore); Andreas Weikert (3 Tore); Eric Thomas;
Christian Bräuer (3 Tore); Jan Jungandreas (5 Tore); Matthias Strehle (6
Tore); Nico Ludwig; Matthias Juknat (1 Tor); Jacob Schlichter (4 Tore);
Ivo Doberenz (3 Tore)
Bank: Martin Möhle; Michael Schneider; Frank Bönke
Schiedsrichter: Rene Hennig / Heiko Störr HSG Neudorf/Döbeln
Strafzeiten: Riesa 7 x 2`, davon Straube und A. Kühnel je 2x2`, Winkler,
Kayser und Sarnizei je 2`
Lpzg/Del. 9 x 2`, davon Ulrich, Weikert, Bräuer, Strehle und Doberenz
je 2`, Schlichter 3x2` mit anschließender Roter Karte
Zuschauer: ca. 250, davon 9 Trommler des Delitzscher Fanclubs und 20
andere Gästeanhänger
Weibl. A-Jugend: Premierensieg beim Tabellenführer
Sonntag, 13.11.2011 - NHV – TuS Leipzig-Mockau 17:13 (10:5)
Am Sonntagnachmittag traf die weibliche A-Jugend des NHV auf den
bisher ungeschlagenen Tabellenführer TuS Leipzig Mockau. Wie schon
beim Hinspiel ging unsere Mannschaft schnell in Führung (4:0), doch
dann konnte Mockau bis auf 4:3 herankommen. Aber unsere Mädels
ließen sich nicht nervös machen und zogen ihr konzentriertes Spiel
weiter durch, so dass sie sich bis zum 8:3 absetzen konnten. Vor allem
durch ihre starke Deckungsarbeit gerieten die Concordinnen nicht
einmal in Rückstand. Allerdings häuften sich zum Ende des Spiels
plötzlich Abspielfehler, wodurch Mockau nochmals gefährlich nah kam
(15:13). Durch die hervorragend aufgelegte Laura Krüger und die gute
Torhüterleistung konnten sich unsere Mädels zum ersten Mal in ihrer
gesamten Laufbahn den Sieg gegen Mockau erkämpfen.
Casandra Reichstein; Maria Farin 1, Denise Samland 1, Julia Schröter 1,
Andrea Lohse 2, Lisa Scholz, Eva Teppke, Laura Säuberlich 1, Laura
Krüger 9, Laura Zwicker 2
Spielergebnisse Wochenende 12./13.11.2011
Männer (SL)
SC Riesa – SG DHfK Lpz./ NHV Delitzsch
26:29
Männer (BL)
HSV Mölkau – NHV
28:28
Frauen (VL)
HSV Mölkau – NHV
26:18
mJA (JBL)
HA Leipzig/Delitzsch – 1. VfL Potsdam
43:28
mJC (BL)
spielfrei
mJD (BL)
SG LVB Leipzig – NHV
29:13
mJE (KL)
VfB Eilenburg – NHV
27:06
wJA (BL)
NHV – TuS Leipzig-Mockau
17:13
wJB (SL)
HC Leipzig – NHV
18:12
wJC (KL)
NHV – HSV Mölkau
23:16
wJD (KL)
NHV – TuS Leipzig-Mockau
09:24
SL … Sachsenliga
VL … Verbandsliga
JBL …Jugend-Bundesliga
BL … Bezirksliga
KL … Kreisliga
Erfolgreiche Bundesliga-Premiere in Delitzsch
Samstag, 12.11.2011 - Die
Handball-Akademie
Leipzig/Delitzsch hat ihr
Heimspiel in der A-Jugend-
Bundesliga gegen den 1. VfL
Potsdam mit 43:28 (25:15)
souverän gemeistert. "Heute
kann ich sehr zufrieden sein,
vor allem im Angriff", freut
sich Trainer Jörg Neumann
über die Leistung seiner Mannschaft. Bei der Rückkehr des Bundesliga-
Handballs in das Delitzscher Kultur- und Sportzentrum sorgten rund 300
Zuschauer für eine stimmungsvolle Kulisse.
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Bundesliga-Handball zurück in
Delitzsch! A-Jugend-Bundesliga am
Freitag erstmals in Delitzsch
Dienstag, 08.11.2011 - Die A-Jugend der Hand-
ball-Akademie Leipzig/Delitzsch bestreitet am
Freitagabend zum ersten Mal in der laufenden
Bundesliga-Saison in Delitzsch ein Heimspiel.
Gegner für das Team von Jörg Neumann ist um
19.45 Uhr der Tabellenletzte 1. VfL Potsdam. Der
Eintritt kostet 4 Euro für Erwachsene und 2 Euro
für Ermäßigte.
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Männer: Vierter Sieg im siebten Spiel und vierter Platz
Dienstag, 08.11.2011 - NHV - HSG Neudorf/Döbeln 26:24 (13:13)
In der Handball-Sachsenliga
musste sich die SG DHfK/NHV
Delitzsch am Sonntagnachmittag
mit der HSG Neudorf/Döbeln
auseinandersetzen. In eigener
Halle behielten die Schützlinge
von Trainer Michael Schneider
den Sieg und die Punkte in der
Hand. 26:24 (13:13) hieß am
Sonntagabend das Resultat in der
Artur-Becker-Halle. Doch bis dahin war es ein hartes Stück Arbeit. Mit
einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein gingen die Gastgeber zu
Werke und besannen sich dabei auf die Worte des Trainers, "wir können
uns nicht leisten, einen Gegner zu unterschätzen".
Der Tabellenfünfte empfing den Zehnten. Eine gewisse Favoritenstellung
war damit gegeben. Doch die SG musste einige personelle Lücken
stopfen (wir berichteten). Maik Wolf und Kevin Wilke rückten ins Team.
Um es vorweg zu sagen: Sie agierten eher unauffällig, als dass sie dem
Spiel besondere Impulse geben konnten.
Beide Mannschaften begannen äußerst nervös. Überhastet schlossen Ivo
Doberenz und Wolf die ersten Angriffe ab. Das erste Tor für die
Gastgeber fiel in der dritten Minute, als Jan Jungandreas einen
Siebenmeter verwandelte. Weitere fünf Strafwürfe folgten für die
Delitzscher, lediglich einer konnte nicht untergebracht werden. Bis auf
6:0 setzte sich die SG ab, doch bis zur 16. Minute hatten sich die Gäste
auf 7:6 herangekämpft. Gegen die 6:0-Abwehr der HSG fanden die
Delitzscher zeitweise keine Lösung. Rückraumschützen sind nach wie vor
Mangelware im Team. Der Unruhe im Spielaufbau waren unnötige
Ballverluste geschuldet, die wiederum die Gäste zu einfachen Toren
nutzten. In der 20. Minute fiel der Ausgleich durch Sebastian Blech. Der
korpulente HSG-Kreisläufer war nur sehr schwer von den Abwehrspielern
zu halten. Dafür überzeugte Stephan Sarközi im SG-Tor. Seine Parade
gegen Blechs Wurf läutete einen Zwischenspurt ein. Jungandreas (8) traf
zweimal in Folge und avancierte zum besten Torschützen des
Heimteams. Mit zwei verwandelten Siebenmetern kam Döbeln noch vor
der Pause zum 13:13.
"Im Angriff haben wir viele Dinge schon so umgesetzt, wie besprochen.
Was uns fehlt, ist noch die Gelassenheit, soliden, durchdachten
Handball zu spielen, auch wenn uns der Gegner unter Druck setzt",
lautete das Resümee des SG-Coachs. In der zweiten Halbzeit führte der
Gastgeber teils mit fünf Toren, doch vier Minuten vor dem Ende
verkürzte Thomas Händler auf 25:24. Auf beiden Seiten ließ die
Konzentration nach, Pfosten und Latte retteten in mehreren Fällen vor
weiteren Treffern. Was bei den Hausherren nun besser klappte, waren
Zuspiele zum Kreis, die letztlich den (kleinen) Unterschied ausmachten.
Ditmar Wohlgemuth
(c) Leipziger Volkszeitung
Linktipp: 72 Bilder vom Spiel gegen HSG Neudorf/Döbeln
Frauen: Sieg selbst aus der Hand gegeben
Montag, 07.11.2011 - NHV - Turbine Leipzig 19:22 (8:11)
Die Verbandsligafrauen vom
NHV Concordia Delitzsch
mussten sich am
Wochenende in eigener
Halle mit 19:22 (8:11)
geschlagen geben.
Diesmal begann das Spiel
auf Delitzscher Seite eher
schleppend und die Gäste
konnten mit 3:0 in Führung
gehen. Erst nach etwa fünf
Minuten konnte der erste Ball im gegnerischen Tor untergebracht
werden.
Da sich die gegnerische Torhüterin während der Erwärmung am Knie
verletzte und von den Notärzten abtransportiert werden musste, wurde
das Spiel für ein paar Minuten unterbrochen. Die Chance für die
Concordinnen einen klaren Kopf zu bekommen und das Spiel zu drehen.
Doch auch nach dieser Unterbrechung schaffte man es nicht durch die
gut stehende Deckung der Leipzigerinnen zu dringen. Hingegen hatte
man in der eigenen Abwehr starke Probleme und war immer einen
Schritt zu spät. Durch die dadurch gegebenen 7-Meter erzielten die
Gäste mehrere Tore und das Spiel entwickelte sich über die Stationen
2:5, 3:6 und 6:10. Auch gegen Ende der ersten Halbzeit hatten die NHV-
Frauen nicht wirklich etwas entgegenzusetzen und man ging mit einem
Spielstand von 8:11 in die Kabinen.
Dort schienen nun alle den Schalter umgelegt zu haben, denn die
Gastgeberinnen besannen sich endlich an ihre Stärken und warfen auch
in die Ecken des gegnerischen Tores. So konnten sie nach 8 Minuten
Spielzeit den Ausgleich zum 12:12 erzielen. Von nun an entwickelte sich
das Spiel ausgeglichen und den Frauen des NHV gelang es sogar immer
wieder mit einem Tor in Führung zu gehen (13:12, 16:15). Jetzt lag es
an den Delitzscherinnen das Spiel für sich zu entscheiden, doch
passierten in dieser Phase wieder technische Fehler und Konterläufe und
somit eigentliche 100%ige wurden nicht konsequent genutzt. Die
Gegnerinnen nutzten ihre Chancen dagegen besser und konnten sich
wieder mit 2 Toren absetzen (17:19). Am Ende reichte der Kampfgeist
nicht aus, um das Spiel zu gewinnen und so verloren die
Delitzscherinnen in eigener Halle mit 19:22.
NHV: Lange, Rauhut; Robitzsch, Grundei (1), Donath (2), Samland, Farin
(3), Holten (5/1), Warzecha (1), Schulz (4/1), Schoof (1), Maltseva (2),
Katzschke
7-Meter: Delitzsch 2/4, Turbine 9/11
Linktipp: 31 Bilder vom Spiel gegen Turbine Leipzig
Weibliche B-Jugend: Mit Kampfsieg auf Platz 3
Montag, 07.11.2011 - NHV - BSV Sachsen Zwickau 17:15 (9:8)
Am vergangenen Samstag empfing die weibliche B-Jugend des NHV
Concordia Delitzsch 2010 den bis dato Drittplatzierten der Sachsenliga
BSV Sachsen Zwickau. Obwohl zur Mittagszeit und in eigener Halle,
verschliefen die Concordinnen den Start und lagen schnell mit zwei
Toren in Rückstand (0:2/3. Spielminute). Zu viele Zuspielfehler führten
zu unnötigen Ballverlusten. Lisa Beyer im Tor zeigte sich jedoch besser
in Form als ihre Teamkolleginnen auf dem Parkett und verhinderte nicht
nur in dieser Phase Kontertore. Erst allmählich besannen sich die NHV-
Mädels auf ihre Stärke und lagen nach elf Minuten ihrerseits mit zwei
Toren in Führung (4:2). Es folgte ein offener Schlagabtausch, bei dem
sich Delitzsch bis zur Halbzeit nur knapp behaupten konnte.
Nach dem Seitenwechsel bewiesen die Concordinnen dann endlich die
notwendige mannschaftliche Geschlossenheit und dominierten mit
Kampfgeist und Siegeswille zunehmend das Spiel (11:8/30. Spielminute;
15:10/41.), das im weiteren Verlauf immer körperbetonter wurde. Beide
Mannschaften hatten mehrfach die Chance, am Siebenmeterpunkt eine
Spielentscheidung zu erzwingen, vergaben diese jedoch ein ums andere
Mal.
Am Ende siegten die NHV-Juniorinnen mit einem knappen 2-Tore-
Vorsprung und liegen damit in der Sachsenligatabelle auf Platz 3 vor
Sachsen Zwickau. Um diesen Platz halten zu können, müssen sie am
kommenden Samstag den Tabellenführer HC Leipzig schlagen.
NHV: Lisa Beyer, Juliane Klotz; Johanna Müller, Yvonne Wystub, Valeska
Lange, Natalie Marquar (3/2), Laura Krüger (4), Elisa Aschenbach, Sarah
Seifert (2), Michele Quasdorf (4), Laura Säuberlich (2), Sophie Spitzka
(2)
Siebenmeter: NHV 1/4, BSV Sachsen Zwickau
2/5
Männliche C-Jugend: Punkt verschenkt
Montag, 07.11.2011 - HSV Mölkau - NHV 26:26
Am Sonntag ging es in das Haifischbecken der Mölkauer. Die Körperspra-
che einiger unserer Spieler verriet schon beim Einlaufen auf das
Spielfeld, dass nicht die nötige Spieleinstellung vorhanden war. Schade
eigentlich.
Das Spiel verlief nach einer schleppenden Anfangsphase für beide Teams
recht ausgeglichen. Der Torestand bei den Concorden hätte natürlich
höher ausfallen können, wenn alle Spieler den nötigen Spieleinsatz,
Spielfreude und Treffsicherheit gezeigt hätten. Hervorzuheben sind die
Leistungen von Oskar und Niels, die versuchten, den Spielverlauf positiv
zu gestalten. Doch auch hier ließ die Kraft am Ende nach, schließlich
hatten beide kurz zuvor noch ein intensives Spiel mit der Handball-
akademie Leipzig/Delitzsch (über Förderlizenz) in der Sachsenliga
bestritten.
Da es zum Ende hin ziemlich eng wurde, konnte unser „Neuzugang“ Karl
leider an diesem Tag noch nicht sein Gelerntes unter Beweis stellen.
NHV: Adrian Scheer, Hannes Wolfram, Philipp Milkner, Oskar Emanuel,
Niels Stolzenburg, Lukas Wittwer, Niklas Girndt, Jonas Kopp, Karl
Wagner
Männliche D-Jugend II: Niederlage gegen Ersten
Montag, 07.11.2011 - NHV - SC DHfK Leipzig 22:38 (9:19)
Keine 48 Stunden später standen die Nachwuchsconcorden der D-Jugend
erneut auf dem Handballparkett. In der heimischen Artur-Becker-Halle
empfingen sie den SC DHfK Leipzig. Dieser – ungeschlagen an der Spitze
der Bezirksligatabelle stehend – ist ein ungleich leistungsstärkerer
Gegner, der über einen wesentlich ausgeglicheneren Spielerkader als
der NHV verfügen kann. Unter diesen Gesichtspunkten war es Ziel, das
im Training Geübte umzusetzen, was phasenweise auch gut gelang, wie
NHV-Trainer Mario Huhn anschließend analysierte.
Erwartungsgemäß ging der SC schnell und uneinholbar in Führung, wie
bereits der Halbzeitstand von 19:9 Toren für die Leipziger deutlich
zeigte. Dennoch schaffte es der Delitzscher Coach in der Halbzeitpause,
seine Schützlinge zu motivieren. Die ersten zehn Minuten nach dem
Seitenwechsel gehörten dann auch ganz deutlich dem Gastgeber. Die
Concorden bewiesen Kampfgeist und nutzten die trotz aller Überlegen-
heit dennoch vorhandenen Schwächen des Gegners für sich aus.
Am Ende entschied der HC Leipzig das Spiel verdient und mit 38:22
Toren sehr deutlich für sich. Ein Teilziel der Leipziger – weniger als 20
Gegentore zu kassieren – konnten die Concorden jedoch erfolgreich
verhindern.
NHV: Hannes Claus; Tobias Karl, Marcus Kalbe, Max Berger, Max Geßner,
Liam Hiltscher, Justin Gehre, Jens-Peter Wystub, Bruno Bernhardt,
Philipp Gläser, Titus Steinbach
Männliche D-Jugend I: Sieg beim Letzten
Montag, 07.11.2011 - HSV Mölkau - NHV 25:28 (10:13)
Nach der durch die Herbstferien bedingten Spielpause wurde es für die
männliche D-Jugend des NHV bereits am vergangenen Donnerstag
wieder ernst. Sie musste beim Tabellenletzten Mölkau ran – und
verschlief die ersten Spielminuten völlig. „Wir fanden überhaupt nicht
ins Spiel und vergaben klare Tormöglichkeiten“, resümierte Trainer
Mario Huhn anschließend.
Die Mölkauer Haie – noch immer ohne Punktgewinn – freute es. Schnell
lagen sie mit 6:1 Toren in Führung. Doch in der Auszeit rüttelte der
Delitzscher Coach seine Jungs wach. Durch Steigerung in der Abwehr
erkämpften sich die Concorden viele Bälle, die sie dann auch immer
sicherer im gegnerischen Kasten versenkten. Bereits zur Halbzeit lagen
sie mit 13:10 Toren in Führung.
Nach dem Seitenwechsel sollte es genau so konzentriert weiter gehen,
doch dieses Vorhaben gelang nur phasenweise. Durch Unkonzentriert-
heiten brachten die Concorden ihren Gastgeber immer wieder ins Spiel.
Ein zeitweiliger 6-Tore-Vorsprung schrumpfte auf zwei Tore. Doch
gerade in dieser Phase übernahmen Tobias Karl und Marcus Kalbe viel
Verantwortung und hielten ihre Mannschaft auf der Siegerstraße.
NHV: Hannes Claus; Tobias Karl, Marcus Kalbe, Max Berger, Max Geßner,
Liam Hiltscher, Tom-Niklas Kruhl, Justin Gehre, Jens-Peter Wystub,
Bruno Bernhardt, Philipp Gläser
Spielergebnisse vom Wochenende 05./06.11.2011
Männer (SL)
SG DHfK/NHV Delitzsch - HSG Neud./Döbeln
26:24
Männer (BL)
NHV – HSG Neudorf/Döbeln II
23:28
Frauen (VL)
NHV – Turbine Leipzig
19:22
mJA (JBL)
spielfrei
mJC (BL)
HSV Mölkau – NHV
26:26
mJD (BL)
NHV – SC DHfK Leipzig
22:38
mJE (KL)
NHV – NSG LVB / Mockau
08:22
wJA (BL)
spielfrei
wJB (SL)
NHV – BSV Sachsen Zwickau
17:15
wJC (KL)
HV Böhlen – NHV
22:15
wJD (KL)
spielfrei
SL … Sachsenliga
VL … Verbandsliga
JBL …Jugend-Bundesliga
BL … Bezirksliga
KL … Kreisliga
+++ NEWS-FLASH + NEWS-FLASH + NEWS-FLASH +++
Sonntag, 06.11.2011 - In einem
stets spannenden Sachsenliga-
Spiel gewann die SG DHfK/NHV
Concordia Delitzsch heute gegen
die HSG Neudorf/Döbeln verdient
mit 26:24 (13:13). Zuvor hatten
die Verbandsliga-Damen des NHV
unglücklich mit 19:22 gegen
Turbine Leipzig verloren.
Linktipp: 72 Bilder vom Spiel gegen HSG Neudorf/Döbeln
Männer Sachsenliga: Die Spuren der Schlacht
Freitag, 04.11.2011 - Die
Abnutzungsschlacht gegen
Grubenlampe hat ihre Spuren bei
der SG DHfK/NHV Delitzsch
hinterlassen. Frank Bönke fällt mit
einem Muskelfaserriss zwei bis drei
Wochen aus, Kapitän Matthias
Juknat plagt eine Fersenprellung,
Einsatz am Sonntag gegen
Neudorf/Döbeln (17 Uhr, Becker-
Halle) ungewiss. Und als wäre das
nicht genug, sind Jens Groeschel
und Marcel Ulrich übermorgen
berufsbedingt ebenfalls außen vor.
"Mit ,Juki' wären das vier
gravierende Ausfälle", schluckt SG-
Übungsleiter Michael Schneider, "da
macht man sich so seine Gedanken".
Ergo, musste der Trainer den Volkshochschul-Schnellkurs "Improvisation"
besuchen. Die reine Lehre führt zum Aufstieg von Kevin Wilke. Der
Kreisläufer aus der SG-Reserve steht Gewehr bei Fuß, hat die komplette
Vorbereitung mit der ersten Mannschaft absolviert und trainiert auch
jetzt noch einmal pro Woche mit der Sachsenliga-Truppe. Außerdem
könnte ein alter Bekannter "absteigen". Rechtsaußen Maik Wolf sieht
beim DHfK-Zweitligateam nur noch wenig Land und deswegen am
Wochenende einem Einsatz bei der SG entgegen. "Die Chancen stehen
gut", sagt Schneider.
Kommt Wolf, haben die Delitzscher in zwei Tagen vier Linkshänder im
Kader und ein Überangebot an überqualifizierten Außenspielern. Die
sind bekanntlich die Sahnestückchen auf der Loberstädter Torte. Da
aber trotzdem nur sieben Mann auf die (tektonische) Platte dürfen,
könnten Verschiebungen selbiger dazu führen, dass etwa Jacob
Schlichter und Jan Jungandreas in die Mitte rücken.
Doch genug der personellen Planquadrate und zurück zum Glück. Der
Sonntags-Gegner ist keinesfalls ein übermächtiger, fristet als
Drittletzter ein Dasein in eher trostlosen Tabellenregionen. Schneider
hat "keinen überragenden Spieler" auf Neudorf/Döbelner Seite
ausgemacht, wohl aber mannschaftliche Geschlossenheit. Vom Papyrus
her gehen die Delitzscher als klarer Favorit, da momentan Nummer fünf
der Tabelle, ins Rennen.
"Wir können es uns aber nicht leisten, irgendwen zu unterschätzen",
mahnt Schneider. Zu ungefährlich agiere seine Mannschaft aus dem
Rückraum, zu viel hänge von einer konzentrierten Abwehrleistung und
Toren aus der ersten und zweiten Angriffswelle ab. Gleichwohl "ärgern
sich die Jungs immer noch, über den verpassten Sieg gegen
Grubenlampe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie Döbeln auf die
leichte Schulter nehmen", berichtet Schneider. So sei es.
Johannes David
(c) Leipziger Volkszeitung
Linktipp: Programmheft HANDBALL NORDSACHSEN 06.11.2011
Männer Sachsenliga: Seeschlacht ohne Sieger
Dienstag, 01.11.2011 - SG DHfK/NHV - ZHC Grubenlampe 13:13 (7:6)
Am Sonnabend haben die SG DHfK/NHV Delitzsch und der Zwickauer HC
Grubenlampe das Wort Abwehrschlacht neu definiert. Die Partie in der
Handball-Sachsenliga endete nach 60 hochintensiven Minuten 13:13
(7:6).
"Eine so torarme Partie habe ich in dieser Klasse noch nicht erlebt",
sagte SG-Trainer Michael Schneider nach dem Gefecht. Tatsächlich
bedürfte es wohl intensiver Archivstudien, um eine ähnliche
Angriffsflaute aus den Untiefen des Statistik-Ozeans zu angeln. Dabei
wartete Schneider mit zwei personellen Überraschungen auf. Sowohl der
angeschlagene Jan Jungandreas als auch Kapitän Matthias Juknat (der
zuletzt in Glauchau die Rote Karte gesehen hatte) waren an Deck. Das
schien die Gäste anfangs allerdings wenig zu jucken. Nach zehn Minuten
hieß es 0:3, der Favorit setzte die Segel auf Siegeskurs und der
Delitzscher Kahn hatte früh bedrohliche Schlagseite. "Vorne fehlte uns
das befreite Spiel. Wir sind zu selten dahin gegangen, wo es wehtut",
meinte Kreisläufer Marcel Ulrich.
Immerhin fing sich die Besatzung der MS Concordia Mitte der ersten
Halbzeit. Je länger die Partie dauerte, desto mehr bestimmten die
Hausherren den Kurs gegen den Tabellendritten. Dabei stand früh fest,
dass die Seeschlacht in der Abwehr entschieden würde. Offensiv schien
auf beiden Seiten niemand so recht das Ruder in die Hand nehmen zu
wollen. "Wir haben wiederholt im Angriff undiszipliniert gespielt, nur
punktuell die Lücken im Zweikampf gesucht", zauderte Schneider. Das
konnte der SG aber zunächst herzlich egal sein. In Minute 28 ging die
Mannschaft erstmalig in Führung, nahm den knappen Pausen-Vorsprung
mit unter Deck, sprich in die Katakomben der Beckerhalle.
Doch im zweiten Durchgang schienen des Trainers Worte schmerzliche
Gewissheit zu werden. Endlose 17 Minuten zog Delitzsch keine Beute in
Form von Toren an Land. 12:8 führten die Gäste (48.) bereits und den
Hausherren stand das Wasser in ihrem leckgeschlagenen Pott schon bis
zur Nasenspitze. Riesenchancen landeten am Pfosten oder in den
krakenhaften Armen des ZHC-Torhüters. Aber die Mannschaft kämpfte,
packte sich wie einst Baron von Münchhausen am eigenen Schopf und
machte das schon beinahe auf Grund gelaufene Schiff wieder
hochseetauglich - vor allen Dingen dank überragender Deckungsarbeit
und einem starken Schlussmann Stephan Sarközy. "Abwehr und Torhüter
haben optimal umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, nur schade,
dass wir das vorn nicht ummünzen konnten", sagte Schneider.
Sie münzten immerhin ein schon verloren geglaubtes Spiel noch in ein
Unentschieden um, was denn auch den Coach, zumindest teilweise,
beseelte: "Wenn man den Verlauf der zweiten Hälfte betrachtet, müssen
wir mit dem Punkt zufrieden sein." Waren sie aber irgendwie alle nicht.
Klar, wer über Offensivwaffen wie Jan Jungandreas, Jacob Schlichter
oder Matthias Strehle verfügt, den können 13 Tore nicht beglücken.
"Nüchtern betrachtet, ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein",
befand Kreisläufer Eric Thomas. Kollege Ulrich ärgerte sich über "die
vielen falschen Entscheidungen im falschen Moment". Wer ein echter
Freibeuter der Sieben Weltmeere ist, gibt sich eben nicht mit "halben"
Siegen zufrieden.
Johannes David
(c) Leipziger Volkszeitung
SG DHfK/NHV Delitzsch: Neuhäuser (n.e.), Sarközi (25/1 Paraden);
Bräuer, Jungandreas (3/1), Strehle (1), Bönke (1), Ulrich (2), Schlichter
(2), Fuhrmann (n.e.), Thomas, Doberenz (1), Juknat (1), Weikert (2)
Linktipp: 65 Bilder vom Spiel gegen ZHC Grubenlampe
Frauen: Grandioser Endspurt sichert Heimsieg
Dienstag, 01.11.2011 - NHV - HSV Glauchau 27:18 (11:8)
Am Samstag mussten
die NHV-Frauen in
eigener Halle gegen
den HSV Glauchau
ran. Die
Gegnerinnen standen
mit 6:4-Punkten
einen Tabellenplatz
vor der
Heimmannschaft,
welche hoch
motiviert und mit
dem Willen zu siegen ins Spiel und gleich mit 4:0 in Führung ging.
Doch durch einige Unsicherheiten in der Deckung und zu überhasteten
Abschlüssen im Angriff kamen die Gäste auf 4:3 heran. Durch
Konterläufe und eine schnelle zweite Welle konnten die Concordinnen
die meist noch nicht wieder formierte Deckungsreihe der
Glauchauerinnen durchdringen und ihren Abstand wieder ausbauen
(9:3). In der Abwehr stand man jetzt auch viel sicherer und den Gästen
fiel es schwer Tore zu erzielen. Beide Mannschaften gingen mit einem
Halbzeitstand von 11:8 in die Kabinen.
In der Kabinenansprache wurde den Delitzscherinnen klar gemacht,
nicht wieder einzubrechen und sich nicht aus der Ruhe bringen zu
lassen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit funktionierte dies auch noch gut und so
konnte man den Vorsprung aufrecht erhalten. Aber wie in den
vorherigen Spielen kam auch in diesem Spiel wieder ein Knick und man
hatte das Gefühl, es stände eine andere Mannschaft auf dem Feld. In
der Defensive wurde nicht ordentlich agiert und im Angriff funktionierte
das Zusammenspiel auch nicht richtig. So konnten die Frauen aus
Glauchau in der 42. Minute ausgleichen (15:15). Den Gastgeberinnen
und deren Zuschauer muss diese Situation wie ein Déjà-vu vorgekommen
sein, denn das letzte Heimspiel gegen Chemnitz verlief ähnlich. Diesmal
jedoch verfiel man nicht in Hektik, sondern fand wieder zum eigenen
Spiel. Auch die Spielerwechsel des Trainergespanns brachten wieder
Routine und Sicherheit ins Delitzscher Spiel. Beim Stand von 17:17 fing
der Endspurt an. Es wurden Zuspiele der Gegnerinnen abgefangen und
durch Konterläufe und platzierte Würfe im Tor der Glauchauerinnen
untergebracht. Außerdem führten Kombinationen und Doppelpassspiele
zu weiteren Torerfolgen. Hingegen bissen sich die Gäste in ihrer
Offensive die Zähne an den Delitzscherinnen aus. Folglich führten die
NHV-Frauen 5 Minuten vor Spielende mit sieben Toren. Zwar erzielten
die Frauen aus Glauchau nochmal ein Tor, doch trafen die Gastgeberin-
nen bis zum Abpfiff noch dreimal in Folge. Somit endete das Duell mit
einem sicheren und souveränen Sieg für die Delitzscherinnen (27:18).
Nächsten Sonntag treten die Verbandsligaspielerinnen nochmal in
eigener Halle gegen die Frauen von Turbine Leipzig an.
NHV: Rohr, Rauhut; Robitzsch, Grundei 1, Lange, Donath 1, Samland,
Farin, Holten 8/1, Warzecha 1, Schulz 5/1, Schoof 8, Katzschke 2
7-Meter: Delitzsch 2/3, Glauchau 4/7
Linktipp: 44 Bilder vom Spiel der Frauen gegen HSV Glauchau
Männer Bezirksliga: Noch nicht konstant genug
Dienstag, 01.11.2011 - NHV - USC Leipzig 27:30
Am Samstag kam es wieder zum Duell zwischen dem Gastgeber NHV und
dem Uni Sport Club aus Leipzig. Die äußerst schlecht in die Saison
gestarteten Delitzscher wollten Ihren 2. Heimsieg feiern.
Der NHV hatte den besseren Start und führte die Partie in der
Anfangsphase klar an. Dann kam der USC aber immer besser ins Spiel, so
dass die Partie bis zur Halbzeit wieder ausgeglichen war. In der zweiten
Hälfte aggierten die Delitzscher sehr unglücklich und bauten die
Leipziger durch einfache Fehler auf, die dann später auch die Kontrolle
über das Spiel übernahmen.
Der Gastgeber hat zwar seine Stärken wieder gezeigt, muss diese aber
auch länger zeigen.
Am nächsten Wochenende kommt mit Döbeln eine deutlich spielstärkere
Mannschaft. Dann muss man zeigen, dass man das Potenzial für solche
Spiele hat.
Weibl. A-Jugend: Ungefährdeter Erfolg gegen Taucha
Dienstag, 01.11.2011 - NHV - TSG 1861 Taucha 33:18 (15:8)
Während die anderen Nachwuchsmannschaften des NHV Concordia
Delitzsch 2010 Spielpause hatten, empfing die weibliche A-Jugend in
ihrer Heimspielstätte Artur-Becker-Halle Bezirksligisten TSG 1861
Taucha. Mit dem eindeutigen Endergebnis von 33:18 Toren lieferten die
Concordinnen eine souveräne Leistung ab. Maßgebend für diesen Erfolg
war eine solide Deckungsarbeit inklusive einer starken Torhüterleistung,
analysierte anschließend Trainer Frank Schröter.
Nach einem ausgeglichenen Spielbeginn (2:2) gelang es seinen
Spielerinnen vor allem durch gelungene Konter, sich bis zum 8:2
abzusetzen. Durch die konsequente Deckung der Gastgeberinnen kamen
die Gäste dagegen nur sehr schwer zu eindeutigen Torchancen, so dass
der Sieg der NHV-Mädels bis zum Ende nicht mehr gefährdet war.
„Da unser Team immer noch ersatzgeschwächt ist, halfen die beiden B-
Juniorinnen Laura Krüger und Laura Säuberlich sehr erfolgreich aus,
denen wir an dieser Stelle danken wollen“, betonte der Trainer der
weiblichen A-Jugend ausdrücklich.
NHV: Casandra Reichstein; Maria Farin 6, Julia Schröter 3, Denise
Samland 3, Andrea Lohse 5/1, Eva Teppke 1, Lisa Scholz, Laura
Säuberlich 6, Laura Krüger 9/2
Max Emanuel führt DHB-Auswahl auf Platz 2
Dienstag, 01.11.2011 - Der 17-jährige Max Emanuel von der Handball-
Akademie hat die A-Jugend-Nationalmannschaft des DHB beim Vier-
Nationen-Turnier in Paris zum zweiten Platz geführt. Nach Siegen gegen
die Schweiz (26:19) und Polen (33:24) gab es zum Abschluss eine knappe
26:29-Niederlage gegen Gastgeber Frankreich. Während Emanuel mit 20
Treffern bester Schütze war, erzielte Vereinskollege Lucas Krzikalla in
seinen ersten Länderspielen zwei Tore.
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